Aktion „Der Bundestag ist gescheitert“

Junge politische Menschen setzen ein Zeichen vor und in dem Bundestag. Die Betitelung der Aktivisten als „Humankapital“, das Verstreuen von Geld und das Entrollen von Bannern mit Sprüchen wie „Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar“ sollen verdeutlichen, dass der Bundestag lediglich das Ausführungsorgan der großen Unternehmen ist und keine freiheitliche, demokratische Institution darstellt. Dieses Bild wird dadurch verstärkt, dass auf dem Dach des Reichstags der Schriftzug „Dem deutschen Volke“ durch das Banner „Der deutschen Wirtschaft“ ersetzt wird. Ziel dieser Aktion ist es, einen Diskurs anzustoßen, der die Scheindemokratie kritisch hinterfragt und mit Vehemenz gesellschaftspolitische Veränderungen durchsetzt. Wir fühlen uns durch die Größe der Probleme zu dieser Aktion genötigt.

Wir üben harte und tiefgreifende Kritik am bestehenden politischen System.

Schon in der Schule wird uns beigebracht, dieses System eine Demokratie zu nennen. Es soll eine Herrschaft aller darstellen. Diese Herrschaft beschränkt sich dann aber in der Praxis darauf, einmal in vier Jahren wählen zu dürfen. Eine Weiterentwicklung des Systems ist offenbar nicht angedacht. Diese parlamentarische Demokratie ist keine Demokratie, sondern eine Scheindemokratie: Die WählerInnen werden nicht als teilnehmendes Element am gesellschaftlichen Aufbau betrachtet, sondern nur als passive KonsumentInnen, die über unterschiedliche Marketingstrategien der Parteien zu urteilen haben.

Die Regierung hat kein Vertrauen in die Bevölkerung, sie kontrolliert sie, setzt sie immer stärker einem Allgemeinverdacht aus und schafft ein Klima der Angst. Die Parteien haben sich von weitergehenden Visionen verabschiedet und leben nur noch in einer engen Welt der Realpolitik. Die Menschen reagieren mit Politikverdrossenheit auf die zunehmende Ununterscheidbarkeit der Parteien. Politik fungiert nur noch als Verwalterin der Wirtschaft, als Ausführungsorgan der großen Unternehmen. Das liegt einerseits am massiven Lobbyismus der Unternehmen, welcher mit viel Geld betrieben wird, andererseits an der erstaunlichen großen Schnittmenge von Abgeordnetenmandaten und Aufsichtsratposten. Entscheidenden Problemen wie Klimawandel, Armut und Perspektivlosigkeit begegnet die Scheindemokratie mit staunender Unfähigkeit. Der eingeschlagene Weg der kleinen Reformen bewirkt, wenn überhaupt, negative Entwicklungen und dreht die Spirale des scheiternden Systems immer weiter.

Wir haben keine Hoffnung in die PolitikerInnen dieser Zeit, sie sind zu fest im System verankert, um über den Tellerrand blicken zu können. Sie unterstützen eine fatale Entwicklung. Die Entmündigung aller durch ihre sogenannten Vertreter muss zugunsten einer ständigen, politischen Einflussnahme der gesamten Bevölkerung abgeschafft werden. Es ist Schwachsinn, dass dieses System alternativlos ist. Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle Menschen Politik leben und ein andauernder Diskurs grundlegende Veränderungen ermöglicht. Dafür ist eine radikale Form der Demokratie notwendig.

Statt der Entwicklung politischer Visionen zur Verbesserung der allgemeinen menschlichen Lebensumstände beherrscht ein unkritischer Wirtschaftsglaube das politische Handeln. Das heutige politische System hat das nationale Wirtschaftwachstum zum einzigen Maßstab politischen Erfolgs erkoren. Konsum gilt als Ausdruck individueller Selbstverwirklichung. Es handelt sich hierbei um ein System, das, in seiner einzig logischen Konsequenz, die Umwelt zerstören, soziale Ungleichheit verschärfen und das menschliche Leben in Formen pressen muss.
Der Mensch ist ein austauschbarer Funktionsträger in einer sinnlos wachsenden Wirtschaft, wer sich weigert oder scheitert, ist nur noch Abfall. In einer Gesellschaft, in der es wichtig ist, zu den Gewinnern zu gehören, bleibt immer eine Mehrheit von Verlierern übrig. Das Ideal des mobilen, flexiblen, motivierten und leistungsbereiten Menschen führt zu einer vereinzelten Gesellschaft, in der ein solidarisches Miteinander zugunsten eines wirtschafts-vergötternden Denkens dem Geld geopfert wird.

Gerade junge Menschen gestalten ihr Leben nur noch nach Bewerbungskriterien. Unter dem Damoklesschwert der Arbeitslosigkeit ordnen viele ihr Leben scheinbar freiwillig der wirtschaftlichen Verwertbarkeit unter.

Wir brauchen die Entkopplung von Arbeit und materieller Grundausstattung. Eine kostenlose Grundversorgung, sprich Bildung, Gesundheit, Wohnraum, Lebensmittel und Kultur, ist notwendig, um den Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Die immer stärkere Einflussnahme der Wirtschaft auf Bildungseinrichtungen sowie die Orientierung vorgefertigter Lehrinhalte an ihrer ökonomischen Nutzbarkeit sind maßgeblich verantwortlich für eine geistige Verkümmerung und Normierung der Gesellschaft. Nicht soziales Denken, sondern Konkurrenz und Leistungsdruck bestimmen den Ausbildungsalltag. Ziel einer jeden freien und emanzipierten Gesellschaft muss es sein, die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit und selbstbestimmten Meinungsbildung zu fördern. Dabei darf es Selektionskriterien wie solche nach sozialem Status, persönlichen Fähigkeiten, Geschlecht sowie religiösem, nationalem oder kulturellem Hintergrund, nicht mehr geben.

Während der Großteil der Weltbevölkerung in Armut lebt und durch transnationale Konzerne ausgebeutet wird, kaufen wir alle wesentlich mehr, als wir tatsächlich benötigen, als für uns ausreichend ist. Um den Menschen in eine den Rest der Welt und die Herstellung ihres Produkts ignorierende Kaufmaschine verwandeln zu können, bedient sich die Wirtschaft eines trickreichen Instruments: der Werbung. Werbung ist keine Produktinformation, sie ist Propaganda – subtile Propaganda, welche uns einen Lebensstil aufzwängen soll, der dem Unternehmen Gewinne beschert und der Volkswirtschaft gute Zahlen. Dass ein Geländewagen und Billigflüge den Klimawandel anheizen, Kleidung unter menschenrechtsverachtenden Zuständen entsteht, wird in dieser freundlichen Warenwelt nicht erwähnt. Wir lehnen Werbung ab. Die Öffentlichkeit muss einer politisierten Gesellschaft zurückgegeben werden.

Die Wirtschaft wird immer mehr von größeren Subjekten bestimmt und unterwirft alles ihrem Streben nach Gewinn. Hier an das nicht vorhandene Verantwortungsdenken der Unternehmen zu appellieren, greift zu kurz.
Den Konzernen muss der politische Einfluss und die Beherrschung öffentlicher Räume entrissen werden. Dabei ist eine Zerschlagung aller Konzerne notwendig, darunter verstehen wir eine Zerteilung und Vergesellschaftung. Die Gesellschaft könnte somit wieder selbständig handeln, ihren politischen Rahmen selbst definieren.

Wir verlangen, Utopien leben zu dürfen. Die Menschen sollten auf ihre Art und Weise leben und an der Gesellschaft partizipieren dürfen. Die fortschreitende technische Entwicklung und Produktivitätssteigerung würde der Bevölkerung ermöglichen, weniger zu arbeiten für das Lebensnotwendige und insgesamt mehr Freiräume zu haben. Der Einzelne muss den Glauben an die Gesellschaft, an einen Sinn in seinem Leben außerhalb des Geldbeutels wiederfinden.

Wir treten für eine Demokratie ein, die es Menschen gestattet, den politischen Rahmen und ihr Umfeld zu gestalten und mitzubestimmen. Wir treten für eine menschliche, ökologische und soziale Wirtschaft ohne Konzerne und eine solidarische, freie, emanzipatorische Gesellschaft ein.

Unsere Forderungen richten sich an keine herrschende Elite. Wir rufen zu einem öffentlichen Diskurs und zu einer neuen freien Bewegung auf. Mit dieser Aktion setzen wir ein Zeichen gegen das derzeitige System. Alle, die mit dem Bestehenden unzufrieden ist und die Hoffnung auf eine freie bessere Gesellschaft nicht aufgegeben hat, rufen wir auf, Widerstand zu leisten.

Geld oder Leben


269 Antworten auf “Aktion „Der Bundestag ist gescheitert“”


  1. 1 sualK 28. April 2007 um 3:16 Uhr

    Hy

    wow… meinen Respekt für die Aktion.

    Im größten Teil der von euch angesprochen Punkte stimme ich mit euch überein, in den anderen kann ich euere Meinung nachvollziehen, und ein paar sind nicht mehr umkehrbar ohne ein Disasster.

    Gegen einen Strom von

  2. 2 sualK 28. April 2007 um 3:23 Uhr

    Jou so ist dass man wird überall Zensiert.

    „Dein Kommentar befindet sich in der Moderationsschlange.“

    Ich hoffe euch gehts trotzdem gut.

    bye

  3. 3 Johan Steunenberg 28. April 2007 um 9:12 Uhr

    Hallo, nette Aktion.

    Ich möchte gerne einen Satz hervorheben: ‚Die Entmündigung aller durch ihre sogenannten Vertreter muss zugunsten einer ständigen, politischen Einflussnahme der gesamten Bevölkerung abgeschafft werden.‘

    Ich denke auch, dass die Lösung in der Einflussnahme der Bevölkerung liegt. Und das ist ein aktiver Prozess, nicht der Politiker, sondern der Bevölkerung. Wenn die Bevölkerung ihren Einfluss nicht nimmt, und ihre Verantwortung abgibt, entmündigt sie sich selber. Und wenn sie ihren Einfluss nimmt, schafft sie die Entmündung ab, damit muss die Entmündung nicht abgeschafft werden.

    Es gefällt mir auch nicht ganz, wie ‚die Wirtschaft‘ in der Text als ein aktives Wesen dargestellt wird, das ’sich bedient‘ und ‚unterwirft‘. Die Wirtschaft ist die Zusammenfassung der Prozesse die die Verteilung der Ressourcen in der Gesellschaft umfassen, und die Summe von vielen menschlichen Entscheidungen. Entscheidungen von Menschen mit viel Macht. Aber auch sehr vielen Entscheidungen von sehr vielen Menschen mit wenig Macht.

    Und wenn diese Menschen deren Einfluss nehmen wollen, müssen sie miteinander reden. (Oder Kommentare in Blogs schreiben usw.)

  4. 4 sualK 28. April 2007 um 11:19 Uhr

    Kommisch….. ich hatte doch etwas geschrieben ?

    Na ja ich dachte es mir schon, nur Schauspieler. :-)

    Andern Orts zerreist man sich das Maul über euch, ob ihr gebuchte Demonstranten gewesen seit.

    Das würde ja auch dann erklären wie ihr in den Dampfkessel ( Bundestag ) rein gekommen seit.

    na denn, macht mal weiter so

    bye

  5. 5 kaba 28. April 2007 um 14:02 Uhr

    Vielen Dank für diesen Text. Nur selten habe einen Artikel gelesen, der mir so tief aus dem Herzen spricht und die Dinge so präzise auf den Punkt bringt, wirklich gelungen!

    So perfekt meine Sichtweise und meine Frustation auch dargestellt wird, Hoffnung wird dabei leider nicht geweckt. Einen Weg für die Politisierung unserer immer oberflächlicheren Gesellschaft kann ich nirgendwo erkennen.

    Höhere Lebensansprüche, wie Würde und Verwirklichung, wurden von Vielen doch längst auf dem Altar des des Konsums geopfert. Und doch – birgt nicht allein die Tatsache, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die akiv werden und für Änderungen kämpfen, einen Funken Hoffnung?

  6. 6 dufaux 28. April 2007 um 14:15 Uhr

    may the force be with you

  7. 7 Iris 28. April 2007 um 14:21 Uhr

    Nach Politikpromotion und fuenf Jahren Studium ueber Beschaffenheit, Sinn und Ziel des politischen Systems Deutschlands halte ich vieles, was ausgestaltet ist wie es ist fuer richtig. Die Probleme, die die Regierung zu loesen hat sind komplexer als es in der Oeffentlichkeit und innerhalb einer demokratisch gefuehrten Diskussion scheint. Trotzdem muss sich die Regierung den Ursprung vergegenwaertigen, aufgrunddessen sie geschaffen wurde – dem Menschen zu dienen, nicht umgekehrt. Die Worte der Protestaktion sind teils pauschalierend und utopisch; was ihnen aber zu Grunde liegt ist der Wunsch nach einer Gesellschaft, die sich nicht ueber die Werte definieren sollte, die allein von oben vorgegeben werden; damit hat sie recht.

  8. 8 wakiro 28. April 2007 um 14:26 Uhr

    Wow!

    Das war toll!
    Hatte schon befürchtet, unsere Jugend wäre schon so mit sich selbst beschäftigt, dass die gar nicht mehr rallt, wie sie von unseren selbstgefälligen, hirnrissigen Politikern verarscht wir.

    Ein wunderbarer Lichtblick!

  9. 9 Chanel No. 5 28. April 2007 um 15:01 Uhr

    Sehr einfach klar formuliert, schön das zu lesen. well done

  10. 10 marvin 28. April 2007 um 15:47 Uhr

    Klasse Aktion!!!
    Hat mich echt gefreut.

    Ich hoffe, Ihr habt ein paar gute Bilder: Euer Reichstagsschmuck war doch viel schöner und aussagekräftiger als damals der von Christo. ;-)

  11. 11 Florian Horváth 28. April 2007 um 16:09 Uhr

    Ein Traum, endlich jemand mit Mut und Idealen. Über näheren Kontakrt würde ich mich freuen. MfG

  12. 12 Wednesday 28. April 2007 um 16:32 Uhr

    Interessante Aktion. Im Freundeskreis fragen wir uns, woher ihr kommt, wer ihr seid. Und es fällt auf, daß in eurem Manifest das Wort „Kapitalismus“ fehlt. Habt ihr das bewusst vermieden? Wenn ja, warum? Schließlich bezeichnet es das von euch beschriebene „System“, in dem wir zu leben gezwungen sind.

  13. 13 Tyler_Durden 28. April 2007 um 16:54 Uhr

    Meinen Respekt!
    Zur Aktion – Mutig, clever & sehr gut organisiert.
    Zum „Manifest“ – klug & auf den Punkt gebracht!!!

    Viel Erfolg ( wünsche ich uns allen! )
    T.D.

  14. 14 Administrator 28. April 2007 um 17:58 Uhr

    sorry. leider waren die kommentare als „nicht öffentlich“ voreingestellt. das haben wir jetzt verändert. ab nun sind alle kommentare sofort hier sichtbar.

  15. 15 Ein Bürger 28. April 2007 um 18:00 Uhr

    Bravo! Die Aktion war ein wirklicher Lichtblick in diesen Zeiten. Bitte mehr davon.

  16. 16 dranbleiben 28. April 2007 um 18:11 Uhr

    Respekt für eure Aktion!
    Ein Lichtblick!
    Gute Ideen, gute Analyse, gut ausgedrückt. (Das Konzept eines Grundeinkommens ist das einzige, was ich inhaltlich nicht teile)

  17. 17 Valeska 28. April 2007 um 18:21 Uhr

    Wo kann ich Videomaterial von gestern hinschicken?

  18. 18 Geld oder Leben 28. April 2007 um 19:24 Uhr

    Guten Tag,
    zum Grundeinkommen: Wir schrieben Grundversorgung im Unterschied zum vielleicht etwas konventionllen und reformistischen Grundeinkommen.
    Wir denken, dass es ein wichtiger Schritt sein kann, das Leben des Einzelnen aus der materiellen Abhängigkeit zu befreien.

    Videomaterial am besten bei http://www.rapidshare.com/ hochladen, dann den Link an geldoderleben2@yahoo.de schicken.

    Wir hoffen auf eine Fortsetzung des Diskurses.

    Geld oder Leben

  19. 19 Gladio 28. April 2007 um 19:38 Uhr

    Herzlichen Glückwunsch zu der wirklich gelungenen Aktion!

    War wirklich gut gemacht, die gleichzeitige Aktion drinnen und draußen sowie die wirklich gelungenen Spruchbänder.

    Sehr bezeichnend für den Zustand unserer Scheindemokratie war auch der parlamentarische Vorgang, in den ihr da „reigeplatzt“ seid, ein „Hammelsprung“ *lol* um Ursula von der Leyen herbei zu rufen, die bei diesem („ihrem“) Thema nicht anwesend war. Ebenso wie etliche andere Abgeordnete, so daß der Bundestag nicht beschlußfähig war.

    Einen besseren Zeitpunkt hättet ihr gar nicht finden können. :)

  20. 20 Unkas 28. April 2007 um 20:49 Uhr

    Sehr gute Aktion, vielen Dank!

  21. 21 Genosse 28. April 2007 um 21:16 Uhr

    Euer Engagement in allen Ehren – man ist in diesen Zeiten ja schon froh wenn überhaupt mal einer sein „Scheiße!“ dazwischenruft –, aber Euer Text scheint mir doch in ein paar Punkten zu schwächeln. Selbst wenn Ihr bewußt ein paar unklare Formulierungen gewählt haben solltet um den dümmlichen Vorwurf des „Extremismus“ zu vermeiden (genutzt hat es wenig, jetzt werden Eure Forderungen halt als „utopisch“ bezeichnet): Diese
    Idealisierung der Demokratie hätte nicht sein müssen. Demokratie bedeutet halt Herrschaft über das Volk, und die ist hierzulande auf das Schönste verwirklicht. Es gibt also wirklich keinen Grund, der schlechten bürgerlichen Wirklichkeit ihre angeblich nur unzureichend verwirklichten Ideale entgegenzustellen. Klüger wäre es, einfach mal das Funktionieren des bürgerlichen Staates zu erklären und sich um Irritationen beim Publikum nicht weiter zu kümmern. Die
    kapitalismuskritische Absicht liest man aus Eurem Text so oder so heraus. Also warum den Job nicht gleich ordentlich erledigen?

  22. 22 Genosse 28. April 2007 um 21:21 Uhr

    Obiger Text enthält folgende Links, die man leider nicht richtig sehen kann:

    Demokratie

    Volk

    Ideale

    bürgerlichen Staates

    Danke und Tschüss!

  23. 23 Beate 28. April 2007 um 21:26 Uhr

    Eine gelungene, inteligente Aktion die mich sehr gefreut hat.

    Beate

  24. 24 Genosse 28. April 2007 um 21:28 Uhr

    (Ach so, das war die Moderation! Dann könnt Ihr mein drittes Posting natürlich genauso löschen wie dieses hier. So, ich bin weg.)

  25. 25 Dr. Dean 28. April 2007 um 21:52 Uhr

    So sehr ich den Aufruf an einigen Stellen für sehr lesenswert halte, Teile der Kritik teile, die Aktion sowohl witzig wie auch legitim halte,…

    …was ihr wollt, ist eine Utopie.

    Ich habe nichts Grundsätzliches gegen utopisches Denken, im Gegenteil, oft ist es ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Diskurses, der ohne Zielbestimmung, ohne Hoffnung und Orientierung auseinanderfällt, und sei es im tagtäglichen Kleinklein der Kleinkarierten, welche die Hoffnungen und Wünsche der Menschen längst vergessen haben.

    Jedoch.

    Ihr schreibt wohltönende Dinge wie:

    „Wir treten für eine Demokratie ein, die es Menschen gestattet, den politischen Rahmen und ihr Umfeld zu gestalten und mitzubestimmen. Wir treten für eine menschliche, ökologische und soziale Wirtschaft ohne Konzerne und eine solidarische, freie, emanzipatorische Gesellschaft ein.

    Eine konzernfreie Welt wird es nicht geben. Sie wäre nicht einmal wünschenswert. Oder werft ihr bereits z.B. eure Digicams weg, im Vorgriff auf euer konzernfreies Paradies?

    Nein, das wahre Geheimnis liegt in der Machtbegrenzung, also in der Begrenzung wirtschaflicher Macht und ihrer Unterordnung unter dem Primat der Ethik, des Politischen und Sozialen.

    Ich gäbe viel darum, die Macht von Konzernen zu begrenzen, möglich wäre das, z.B. eine Kampf gegen den Stromwucher mit seinen rund 20% überhöhten Preisen, oder den übergroßen Einfluss von Konzernen und Wirtschaftsspitzen auf gesellschaftliche Prozesse. Ich wundere mich über die Saft- und Orientierungslosigkeit der Sozialdemokratie, welche z.B. in Form des Seeheimer Kreises sich sogar an den militärisch-industriellen Komplex anbiedert und sein Heil in drögen wie arrivierten Konservatismus sucht. Lächerlich.

    Aber, nun: Lächerlich ist es auch, sich mit seinen Utopien zu verheben, und eure Idee einer konzernfreien Welt erscheint exakt wie die spiegelbildliche Seite übergeschnappter Neoliberaler, welche sich die Welt als Konzern, und den Menschen als abhängigen Untertan der Wirtschaft vorstellt, ja, sogar den Menschen zu formen sucht, was ein Extremismusmerkmal ist, und zwar nach den Bedürfnissen der Wirstchaft.

    Insofern:

    Ich wünsche euch Mut für weitere Aktionen, ich wünsche euch eine Vertiefung des Diskurses, aber auch ihr seid bereits in einem ähnlichen Zustand wie eure politischen Gegner:

    Ihr schmort allzusehr im eigenen Saft.

    Wie auch immer: Im Augenblick soll die Gratulation an euch überwiegen.

  26. 26 Otto Chilli 28. April 2007 um 22:04 Uhr

    Eine absolut gelungene Aktion zum absolut richtigen Zeitpunkt. Symptomatisch mal wieder die Reaktionen im Blätterwald: War keiner von den Damen & Herren JournalistInnen jemals politisch aktiv, so um ’68 ff? Wohl nicht. Auch ich hoffe, daß durch diese Aktion eine Diskussion in Gang kommt, in der die Frage „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?“ nicht von vornherein durch Bertelsmänner & Springteufel beantwortet wird.

  27. 27 Stefan Krüßmann 28. April 2007 um 23:52 Uhr

    Bravo, zu der gelungen Aktion!

    Schade, dass in den meisten Mainstreammedien nicht euer Aktionsname genannt werdet. Sondern nur sowas wie „Kapitalismuskritiker“.

    Weiter so!

  28. 28 king balance 29. April 2007 um 0:03 Uhr

    Die Bilder haben © All rights reserved. http://www.flickr.com soll das so bleiben ??? wenn ja warum ??? Respekt für eure Aktion!

  29. 29 wakiro 29. April 2007 um 0:25 Uhr

    Bin ja mal gespannt, ob das Rollschäuble (Stasi 2.0) Eure tolle Aktion zur Durchsetzung seines hirnalbernen Sicherheitswahns missbraucht!?

  30. 30 just be. 29. April 2007 um 1:53 Uhr

    Gratuliere zur gelungenen Aktion! (auch wenn ich mich in gewissem Maße wakiro anschließen muss, wer weiß ob uns da jetzt nicht auch „ein Strick“ draus gedreht wird)

    Aber die Diskussion wird angestossen, super!

    Ich bin ziemlich genau Eurer Meinung, und frage mich, ob Ihr irgendwelche Lösungsvorschläge habt? Oder weiteres Vorgehen? (ich mache mir da schon länger einige Gedanken, die aber noch nicht spruchreif sind)

    ---

    Dann noch technische/organisatorische Anmerkungen:
    1. um hier drin eine Diskussion zu erleichtern (die bestimmt entstehen wird) wäre es gut, den Kommentaren fortlaufende Nummern zu geben (kann WP, wie genau weiß ich nicht, aber bestimmt sonst jemand hier?)
    2. die Bilder unter Copyright zu stellen, finde ich recht seltsam. Kenn mich mit den CreativeCommons nicht gut aus, aber es gibt da die Möglichkeit, Dinge so freizugeben, dass die Menschen sie verwenden können, der Markt aber nicht. (auch da wissen bestimmt andere besser Bescheid, und werden gebeten, dass deutlich zu machen) Schließlich wollt Ihr doch, dass Eure Aktion rumerzählt und rumgezeigt wird?

  31. 31 fischkopp 29. April 2007 um 4:44 Uhr

    Schön zu sehen, daß es noch Menschen gibt die sich nicht vom Konsum einlullen lassen. Respekt für Euren Einsatz!

    Lösungen? Es gibt nicht die Lösung, aber viele Wege wie wir es besser machen können. Und als ich eure erklärung über fehlendes engagement für eine Weiterentwicklung des demokratischen systems laß, musste ich sofort an die Revolution der Demokratie. Eine Realutopie (Kurzfassung: Demokratiemanifest für die schweigende Mehrheit) von Johannes Heinrichs denken. Vielleicht ein Buch in das der eine oder andere mal reinschauen will auf der Suche nach konstruktiven vorschlaegen fuer eine bessere Gesellschaft?!

  32. 32 Bismarck 29. April 2007 um 5:12 Uhr

    Gut gemeinte Aktion, gut durchgeführte Aktion, aber letztlich wird sie (wenn überhaupt) nur ein Ergebnis bringen, -eingen Leuten Mut zum Widerstand zu geben, und sie (leider nur sehr kurzfristig)aus ihrer Lethargie aufblicken lassen.

    Schon die inhaltliche Textgestaltung und die Termini der „AutorInnen“ lassen erkennen, das ihr aus den links-grünen Subspektrum seid, und euch dadurch schon selbst einerseits entlarvt, andererseits weil ihr aus dieser Ecke kommt für „Demokratie“ völlig disqualifiziert.

    Wenn schon nur die „Aktivisten“ als Humankapital betrachtet werden, sind es also die Nichtaktivisten nicht? Die Terminologie der OMF-BRD ist hinlänglich bekannt, und wird derzeit gerade wieder erweitert um das „abgehängte Prekariat“ usw., aber seit vielen Jahren sind Bundesbürger nichts als „Verbraucher“, „Konsumenten“ und dergleichen. Das sollte jedem klar sein, auch durch eine „liberale“ Brille. Diese Worte sind schon so fest in uns verankert worden, dass man es als normal hinnimmt. –Nicht?

    Der Schriftzug „Der Deutschen Wirtschaft“ ist gut gemeint, aber völlig irreführend. Kämpft ihr gegen den Bäcker in der Nachbarschaft, oder die Lufthansa? Hätte es nicht heißen müssen „Dem Internationalen Großkapital“? Oder habt ihr naiverweise die Ziele und Funktionsweise der „Globalisierung“ nicht verstanden, und dass DESWEGEN überall „reformiert“ wird?

    Die OMF-BRD ist nie eine Demokratie gewesen, sie ist auch heute keine, und wird nie eine werden. Sie ist eine Plutokratie reinsten Wassers. Für interessierte ist die „Literatur“ des Coldenhove-Calergi ein nützlicher Lernstoff (incl. der Liste der Calergipreisträger wie H. Kohl). Sie beschreibt klar und deutlich, was unter einer sog. Demokratie verstanden werden muss, und wem sie zu welchem Zweck dient, und wie sie anzuwenden ist.

    Ebenso ist es blauäugig, Deutschland alleine einer „Demokratieanpassung“ unterziehen zu wollen. Wenn Deutschland wieder ausschert, sei es politisch oder wirtschaftlich, wird es zum dritten mal, und wieder aus demselben Grunde, verwüstet. Es muss also international zumindest europaweit an diesen Problemen gearbeitet werden.

    In der BRD gibt es mehr politische Gefangene als in der DDR der 80er Jahre. Sicher ist die Demokratie die ihr herstellen wollt auch eine sogenannte „wehrhafte“, die unliebige Stimmen nicht dulden will, Parteien verbietet, zehntausende „andersdenkende“ Menschen kriminalisiert usw.?

    Ihr wundert euch über den Medienmoloch? Es ist doch ganz simpel zu recherchieren wem diese Volksverdummungsläden gehören, oder nicht? Alle „öffentlichen Medien“ incl. der sog. öffentl. Rechtlichen sind nichts weiter als Manipulationsorgane des Großkapitals. Ja, jetzt kommts wieder, PÖSER NAZI……, Verschwörungstheoretiker……., jaja.

    Was ist denn eine emanzipatorische freie Gesellschaft? Ihr merkt nicht, dass ihr bereits der Massenumerziehung erlegen seid, und schon die Schlagworte und Termini eurer Manipulatoren übernommen habt. Was sagt ihr zum Thema „Migranten“, beim Namen genannt: Ausländer? Also einerseits Demokratie aber keinen Kapitalismus, andererseits Multikulti und keine Globalisierung?
    Ein Mischmasch aus unausgerorener Ideologie und Halbidealismus. Was denn nun, Selbstverwirklichung für jeden, oder gemeinschaftliches Miteinander? Beides zusammen kann nicht funktionieren…
    Alle „Parteien“ des Kartells dienen der selben Sache. Der des Großkapitals Dieses muss aus der Welt. Übrigens, auch das Großkapital hat Namen, denn es gehört Menschen.

    In euren Ansichten und Aussagen ist einiges sehr sehr unstimmig.

    Fazit:

    Gut gemeinte Aktion der falschen „politischen“ Gruppe (denn „eure“ sitzen doch schon in den „Parlamenten“, Turnschuh-Polizistenprügler-Anarchisten-Fischer ohne Schulabschluss konnte Minister werden, Terroristenverteidiger Schily Innenminister…, reicht das nicht? Gerade „eure“ dienen sich dem Großkapital am hündischten an, oder was macht Sozi-Schröder, oder das FDJ-Merkel, das urplötzlich christlich wurde heute?).

    Viele Hauptprobleme werden nicht thematisiert(das könnte ja nächstes mal passieren)…;

    Tip:

    ERST denken, DANN handeln (hier nur auf das politische „innenleben“ eurer Vereinigung (?), und obigen Text bezogen)

    Guten Morgen.

  33. 33 Bismarck 29. April 2007 um 5:14 Uhr

    Leider fehlt hier eine Editierfunktion, deswegen verzeihe man mir morgens um 5 Uhr einige Tippfehler in der obigen Anmerkung. Danke schön.

  34. 34 Jochen Hoff 29. April 2007 um 6:34 Uhr

    Hervoragende Aktion. Ich bin begeistert.

  35. 35 softanarcho 29. April 2007 um 9:37 Uhr

    Danke für diese Aktion!

    Habe mich sehr darüber gefreut und auch sofort und gerne in meinem bescheidenem Weblog darauf hingewiesen!
    ( http://www.softanarcho.de/index.php?itemid=53 )

    Wenn ich mit weiteren Veröffentlichungen, oder sonstwie helfen kann, sagt bitte Bescheid! Danke!

  36. 36 Claudia Troßmann 29. April 2007 um 9:41 Uhr

    Euer Statement ist in der odenwald bisz dokumentiert.Geniale gewaltfreie Aktion und ohne Utopien für eine bessere Welt ändert sich nichts. :-)
    Ich hoffe, dass Ihr andere inspiriert, gewaltfreien Widerstand als Kultur/Kunstform in die Gesellschaft zu bringen. Erst dann bleiben fantasievolle und dennoch ernste Proteste nicht mehr nur Randnotizen in den Massenmedien.

  37. 37 iggy 29. April 2007 um 9:59 Uhr

    Ich finde eure Kritik gut. Sie spricht ca. 80% meines Bekanntenkreises aus der Seele. Es war schon längst überfällig zu zeigen das wir als Volk uns nicht alle vom Mainstream der Medien verdummen lassen und die Zusammenhänge sehen.

    Die Reaktion auf den einschlägigen Medien Seiten zeigt das Dilemma der derzeitigen Situation in Deutschland. Sämtliche Medien die den Mainstream erreichen, sind auf NEOCON Kurs gebracht und huldigen „dem Lied des freien Marktes“ und den „Zwängen der Globalisierung“. Sie sind nicht mehr dazu in der Lage aus ihrem schwarz weis Denken auszubrechen (Noam Chomski: Media Control) liegt das vieleicht daran, das uns Konzerngesponderte Veranstaltungen/Institute wie die „Initiative für Soziale Marktwirtschaft“ seit dem Jahr 2000 mit viel Geld beibringen wollen was wir zu denken haben.

    Eine Sachdiskussion ist inzwischen kaum noch möglich geworden, wie einige Kommentare in diesem Blog zeigen. Begriffe werden dazu genutzt um die Leute und deren Agumente zu diskreditieren.

    Ich kann nichts schlimmes an „Kapitalismuskritikern“ finden leider geht es nciht jedem so. Wo Worte und deren Bedeutungen mißbraucht und umdefiniert werden ist Orwells „Neusprech“ nicht weit.
    (Beispiel: Reform, Kapitalismuskritik, Koletaralschäden, Verteidigungsministerium, Terroristen, Lohnzurückhaltung usw..)

    Das das Kräftverhältnis zwischen Bürger, Politik und Wirtschaft komplett aus den Fugen geraten ist, zeigen die Bestrebungen der Konzerne trotz Gewinne ungeniert weitere Einschnitte bei den Mitarbeitern zu fordern und bei der Stantordwahl ungeniert Staatliche Förderungen einzukalkulieren.

    Dies ist in der letzten Woche bei der Continental in Berlin geschehen. Die BU macht satte Gewinne (leider nur 2%), dennoch wird den Mitarbeitern von einen Tag zum anderen mitgeteilt, dass wir Aufgrund der Not der BU 3 Stunden ohne Lohhnausgleich mehr arbeiten dürfen. Ich hätte nie gedacht das die IG Metall sich so verarschen läßt.

    Auf Nachfrage erklärte der Geschäftsführer Berliner Continental BU, das derjenige der Rechnen kann, klar im Vorteil ist da 40h 3h = 43h ergibt. Das nennt man Standortvorteil!! Zum glück ist unser Schulsystem inzwischen so Marode das es keinen Nachwuchs

    Ich denke es braucht noch ein wenig bis der Mittelstand sich organisiert, leider werden wir bis dahin den Orwelschen Überwachungsstaat (Stasi 2.0) aufgrund des Kampfes gegen dem Terrors schon haben. Naja als ex Ossi kennt man das ja. Dann hab ich einen Standortvorteil und weis dann wie der Systemwechsel vonstatten geht.

    Nicht umsonst ist die Steuerbehörde in Berlin, in dem Gebäudekomplex der Normannenstraße untergebracht (für die Ahnungslosen: das war die Zentrale der Stasi).

    Falls ihr Geld für den Anwalt braucht, bin ich dabei!!!
    iggy

  38. 38 Florian Horváth 29. April 2007 um 12:20 Uhr

    @Bismarck: Also entschuldige bitte, aber genau solchen verbohrten Menschen wie dir versucht dieser Beitrag hier klarzumachen, dass weltweiter Wohlstand und auch weltweite Bildung eben nicht mit reinem, harten Kapitalismus zu erreichen sind. Das sieht man allein daran, wie sehr das ganze System momentan in Richtung Plutokratie abdriftet. Die Schiene zwischen Arm und Reich wird größer, nur Menschen mit Geld können studieren, aus der Armut kommt man nicht mehr heraus und somit bauen wir eigentlich nur ein Kastensystem auf. Hartz-IV-Empfänger sind ja schon traurigerweise nichts weiter als Leibeigener des Staates. Wer sich mal mit mehr Leuten als nur seinem persönlichen Umfeld und deren Lebensbedingungen beschäftigt, erkennt das auch. Es ist eine katastrophale Situation in Deutschland, wenn es um die Menschen geht.

    Aber die Wirtschaft wird hochgehalten. Wenn es ihr gut geht, dann offenbar uns auch. Das ist ein Trugschluss, wie der Artikel ganz oben schon erläutert.

    Ich finde es einfach lächerlich, wie krass du leere Phrasen nachplapperst, um die aktuelle Situation zu relativieren. Ich bin nicht aus ingendeiner politischen Ecke und finde es auch grauenvoll, wenn du, ohne dir wirklich Gedanken über das alles zu machen, einfach die Leute, die hinter der Aktion stehen, über einen Kamm scherst.

  39. 39 MEDIENECHO 29. April 2007 um 12:59 Uhr

    …. sehr, sehr gute Aktion – Kompliment!

    Wir haben eure Aktion/Artikel bei MEDIENECHO geposted und ein wenig aufgearbeited und hoffen das ist in eurem Sinne.
    Achted vor allem am Schluss auf den MangaChe, der den Atikel20/Absatz4 des deutschen Grundgesetz spricht (Widerstandsrecht)
    ;-)
    Viel Glück, und viel Erfolg bei allen weiteren Aktionen.

    MEDIENECHO

  40. 40 Moritz E.K. Waldhauser 29. April 2007 um 13:00 Uhr

    Liebe Freunde,

    herzlichen Glückwunsch erstmal. Am 2.2.2007 war ich bereits im Reichstag und habe mein Buch von der Besuchertribühne geworfen! Ihr seid also irgendwie Trittbrettfahrer meiner Tat. Macht aber nichts ;-)

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,465668,00.html
    http://www.taz.de/pt/2007/02/05/a0122.1/text
    http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/806/100706/
    http://www.notizen-eines-einzelgaengers.de

    lg Moritz

  41. 41 Stefan 29. April 2007 um 13:19 Uhr

    Die Reaktion der BILD ist mal wieder interessant:
    http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2007/04/bild-auf-kreuzzug-teil-x.html
    Ansonsten Gratulation für die Aktion!

  42. 42 Julia W. 29. April 2007 um 14:07 Uhr

    Waldhauser, Du alte Weltschmerz-Heulsuse. Zwischen einer hochgradig peinlichen Werbeaktion für ein „warum-verkennt-mich-bloß-die-ganze-Welt“ Kiffer Geschreibsel und einer schönen politischen Aktion liegen Galaxien. Niemanden interessiert Deine Sicht auf die Welt und wo Du Dein Buch schon überall hingeworfen hast. Bitte vergleiche Dich also nicht mit einer so intelligenten und schönen Aktion, wie der von „Geld oder Leben“! Das Du hier versuchst auf deren Erfolg mitzuschwimmen, die Idee für Dich beanspruchst und dazu auch noch Deinen Mist verlinkst ist unerträglich und entspricht genau Deiner kleinen eingeschränkten, nihilistischen und egomanen Sicht auf die Welt!

    Vielen Dank an alle, die an „Geld oder Leben“ beteiligt sind. Euer Mut und Eure Initiative sind ein echter Hoffnungsschimmer. Ich freue mich schon auf weitere Aktionen, mit der eine größere Öffentlichkeit angesprochen wird. Es ist an der Zeit für Veränderung!

  43. 43 paul 29. April 2007 um 14:22 Uhr

    auf youtube gibts auch ein kurzes video:

    http://youtube.com/watch?v=o8OFxz4HkO0

  44. 44 Geld oder Leben 29. April 2007 um 14:43 Uhr

    Guten Tag,

    zu den Bildern: wir werden versuchen sie möglichst bald zur freien Verfügung zu stellen. Das Copyright auf diesen Bildern ist auch nicht in unserem Sinne.

    Eine Auslegung unserer Forderungen und Gedanken hinsichtlich der Demokratie zu einer umschriebenen Diktatur sind bei einer sachlichen Betrachtung unseres vorangestellten Textes falsch und haltlos.
    Wir stellen uns entschieden gegen rechte Ideologie und eine nationalistische Interpretation unserer Argumente.

    Eine „solidarische, freie, emanzipatorische Gesellschaft“ ist ein klare Beschreibung einer Gemeinschaftsform für alle und jeden, ohne Klassifizierung und Normierung und die Übereinstimmung persönlicher Selbstbestimmung in Relation zum von allen selbstbestimmten Miteinander.

    Geld oder Leben

  45. 45 marvin 29. April 2007 um 15:18 Uhr

    Ich möchte auch nochmal auf Euren Text und auch auf einige Kritik daran eingehen:

    Ihr habt einen wirklich guten und tragfähigen Schwerpunkt in der Kritik an unserem politischen System. Aus meiner bescheidenen eigenen Erfahrung möchte ich prophezeien: Damit bekommt Ihr Leute zusammen, da ließe sich mehr draus machen. Eine Art „Bürgerrechtsbewegung“, die unseren Parteiensumpf statt auf’s Kapital zur Abwechslung mal auf die Bürger verpflichtet, wäre nämlich leicht mehrheitsfähig quer zu sonstigen politischen Präferenzen und Einstellungen. Das Label „Kapitalismuskritik“ stört da übrigens gar nicht, denn außerhalb der Mainstream-Medien ist die längst Mainstream.
    Vorschlag: Seht Euch mal das Hamburger Volksbegehren zum Wahlrecht näher an. So etwas auf Bundesebene zu initiieren: Dahin könnt’s gut gehen.

    Störend dabei ist allerdings – da gebe ich Bismarck absolut recht – eine zu sehr ausdifferenzierte sonstige politische Ausrichtung. Logisch, daß jeder sie hat; aber gehört sie hier wirklich hin? Das Thema Grundeinkommen ist sicher diskutabel und spannend, übrigens, das ist den meisten nicht bewußt: Es ist auch gefährlich! Wenn Thomas Straubhaar oder Dieter Althaus ebenfalls ein Grundeinkommen fordern, sollte einem schnell klar werden, daß auch das dem Kapital höchst dienlich sein kann. Das Wichtigste ist allerdings: Es ist ein völlig anderes Thema, welches den großen demokratischen Grundkonsens, den man in Sachen Bürger-Partizipation haben könnte, zu sehr beschneidet.

    Weil ich oben von „Erfahrung“ sprach, sollte ich sie noch erläutern: Das war keine so große Sache, wir haben nur eine Petition von etwa 50 Usern des Tagesschau-Forums gegen die Bevormundung durch vorgegebene Themen und inhaltliche Zensur verfaßt und nach Hamburg getragen. Wer solche Foren kennt, weiß, wie sehr die Meinungen dort immer auseinandergehen. In dem Punkt aber hat man fast alle, so unterschiedlich sie sonst auch dachten, zusammenbekommen. Das ist bloß nicht vorbestimmt: Irgendjemand muß durchaus strategisch die Gemeinsamkeiten erkennen und die Spaltpilze aussieben.

    Mit etwas Bescheidung auf’s Wesentliche hättet Ihr ein richtig großes Potential.
    Macht was draus. ;-)
    marvin

  46. 46 Buntertrojaner 29. April 2007 um 15:41 Uhr

    einfach nur klasse!!!

    Bleibt nur zu hoffen, dass euer Auftritt noch mehr Kreativität bei allen (auch den bisherigen Nicht-Aktiven) freisetzt, so dass unsere Gesellschaft durch eine wachsende Anzahl solcher Aktionen zum Nachdenken und Handeln angeregt wird.

  47. 47 OppoSight 29. April 2007 um 15:53 Uhr

    Das nenne ich eine gelungene Aktion, die geeignet ist, den Diskurs mit einem guten Fokus (wieder) ins Rollen zu bringen! – habe es gleich gestern morgen kurz in meinem Blog kommentiert, da mich die ersten verwaschenen Berichte dazu ärgerten (obwohl ja nichts anderes zu erwarten ist).

    Was Utopien angeht: ohne selbige „würden wir uns heute noch den Arsch an der Baumrinde abwischen“, wie mein Nachbar das auszudrücken pflegt ;-)

    Und Lösungen: anfangen könnte man z.B. damit, Börsenspekulationen unattraktiv zu machen. Ein Ansatz hierfür wäre vielleicht die Tobin-Steuer oder zumindest etwas ähnliches, das m.E. noch weitergehen müsste, als „nur“ den Devisenhandel zu besteuern. Wie soetwas weltweit durchgesetzt werden kann, bliebe zu diskutieren, ungeachtet scheinbarer Unmöglichkeiten.

    … und: „Die Demokratie ist kein Sofa!“

    Ich wünsche Euch und uns allen Mut und Kraft!
    Gruß
    OppoSight

  48. 48 Valeska 29. April 2007 um 19:01 Uhr

    Hallo,
    ich habe mal meinen kleinen Zusammenschnitt hochgeladen. Viel Spaß beim gucken! Klasse Aktion!
    Und: leistet Widerstand!

    Eure Valeska

    http://rapidshare.com/files/28564164/Derbundestagistgescheitert.avi.html

  49. 49 Dieter 29. April 2007 um 19:03 Uhr

    Ich hatte es schon nicht mehr gehofft. Es gibt noch Menschen mit Herz und Verstand. Ihr seid genial. Kriege endlich wieder Lust die Ärmel hochzukrempeln.

  50. 50 waldi 29. April 2007 um 19:41 Uhr

    Interview mit einer Aktivistin der Gruppe „Geld oder Leben“ für Indymedia

    Wer seid ihr, was verbirgt sich hinter „Geld oder Leben“?

    Wir sind eine heterogene Gruppe junger Menschen, aus verschiedenen Städten und unterschiedlichen Hintergründen. Wir haben uns Zusammengeschlossen mit dem Ziel politische Aktionen zu machen, wir haben den Bundestag als Plattform gewählt, denn wo wenn nicht dort können wir die Menschen fragen: Geld oder Leben!

    Der Bundestag teilte mit 4 Menschen wären an der Aktion beteiligt gewesen, haben wir es dabei mit Superhelden zu tun?

    Natürlich, die 4 haben es geschafft, gleichzeitig vor der Tür, auf dem Dach und auf der Tribüne zu sein. Wahrscheinlich handelt es sich um die 4, die in den Plenarsaal des Bundestags gesprungen sind.

    Es werden nicht nur Fehlinformationen verbreitet, sondern was euch wahrscheinlich mehr stören wird, der Inhalt der Aktion verkehrt sich zu einer Sicherheitsdebatte im Bundestag.

    Damit haben wir gerechnet, es ist schade, doch zeigt es nur einmal mehr wie die politische Debatte in Deutschland geführt wird:
    Es geht nicht um Inhalte sondern darum Feindbilder zu schaffen, um die drastische Verschärfung der Inneren Sicherheit und die „Terrorismusbekämpfung“ zu legitimieren.
    Ob das Feindbild, Kritiker, Chaoten, Ausländer und/oder Terroristen sind, der Standpunkt der rational geführten Debatte wird vom politischen und medialen Mainstream permanent verlassen, mit Sprengstoff oder Waffen wären wir nicht in den Plenarsaal gekommen. Wer etwas in die Luftsprengen will kann das immer, davor können wir uns mit keiner Überwachungsmaßnahme schützen.
    Das schürt Mistrauen unter den Menschen, die eigentlich als Gemeinschaft zusammen leben sollten.
    Hätten die Menschen so viel Angst vorm Klimawandel wie vorm Terrorismus würden sie ihre Autos klimaneutral entsorgen.

    Welchen Inhalt wolltet ihr denn eigentlich transportieren?

    Wir fordern einen ehrlichen Diskurs über die Veränderung des bestehenden Systems. Die parlamentarische Demokratie ist gescheitert, der Kapitalismus hat seine Grenzen bereits überschritten.
    Die Ressourcengrundlagen, die zu privat Eigentum gemacht wurden, werden teilweise unwiderruflich zerstört.
    Wir können so wie es ist nicht weiter machen. Hunger, Armut, Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen können wir nicht tolerieren, wir können nicht verstehen, dass der Mensch sich scheinbar selbst zerstört. Wir brauchen einen bewussten Umgang mit unserer Welt und fordern eine kostenlose Grundversorgung, sprich Bildung, Gesundheit, Wohnraum, Lebensmittel und Kultur, um den Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
    Es darf nicht verboten sein Alternativen und Utopien in Freiräumen zu entwickeln, erproben und zu leben. Der Mensch, darf nicht als Humankapital gesehen werden, dessen Aufgabe darin besteht zu konsumieren, um die Wirtschaft anzukurbeln. Er darf nicht Abstumpfen durch massenkompatibelen Journalismus, der als selbsternannt „kritisch“ lediglich das bestehende System reproduziert.

    Die meisten Menschen sagen es gibt keine Möglichkeit der Veränderung, wenn ihr behauptet unsere Demokratie und unser Wirtschaftssystem seien gescheitert, was bleibt dann noch?

    Wie können Menschen die Möglichkeit zu einer Grundlegenden Veränderung verneinen, wenn tagtäglich Menschenrechte mit Füßen getreten werden, die Erde als Lebensgrundlage des Menschen auf das perverseste Zerstört wird. Dieser Raubbau an der Natur führt spätestens in 200 Jahren nicht nur zum Ende menschlicher Entwicklung, sondern seiner Existenz.
    Ich will mir als junger Mensch nicht vorschreiben lassen, nichts verändern zu können. Ich weiß, dass „unsere“ Vorschläge dem System und seinen Gesetzen entgegenstehen, aber mein Verantwortungsgefühl sagt mir: dann müssen wir halt die „Gesetze“ brechen.

    Also werden weiter Aktionen von euch folgen.

    Ich hoffe doch sehr, dass alle Beteiligten noch viele Aktionen machen werden. Und zwar agierende und nicht reagierende.

    Was meinst du damit?

    Wir wählen Zeitpunkt, Ort und Thematik selber und üben so Kritik, mit der wir denken, in gesellschaftliche Prozesse intervenieren zu können. Wir wollen nicht mehr einfach nur reagieren, um einen „alten“ Zustand zurückzuerkämpfen.
    Wir wollen neue Wege beschreiten und das unkontrollierbar, mit Spaß und Vertrauen in uns selber. Bewegt euch, um Bewegung zu schaffen!

    Das „Neue Deutschland“ titelte „Kritiker fordern Volks- statt Wirtschaftswohl“, ist das deutsche Volk die Rettung?

    Nein, auf gar keinen Fall. Auch wenn wir den Schriftzug „dem deutschen Volke“ mit „der deutschen Wirtschaft“ überhängt haben, wollten wir uns niemals auf eine völkische Idee beziehen.
    Wir lehnen den Begriff Volk ab, auch wenn wir die politische Praxis in dem hiesigen konstruierten Nationalstaat angegriffen haben.
    Wir wenden uns an alle.

  51. 51 Nickelodeon 29. April 2007 um 19:53 Uhr

    Super Aktion! Leider viel zu selten, in einer Zeit, in der der Großteil von der medialen Proganda eingelullt wird und sei´s durch Verblendung oder Verdummung nicht mehr kritisch die Entwicklungen in der ihn/sie umgebenden Gesellschaft hinterfragt.

    Würde mich auch gerne mehr engagieren, weiß nur nicht, wie man von solchen Aktionen bzw. Gruppen erfährt, um sich entsprechend informieren zu können.

    Eines sollte man den Massen da draußen mal wieder bewusst machen – auch wenn es gerne von Wirtschaft und Politik untergraben wird – die Macht des Volkes ist nicht zu unterschätzen, wie historische Ereignisse wie z. B. der Mauerfall oder die französische Revolution gezeigt haben.

  52. 52 Lars 29. April 2007 um 20:40 Uhr

    eine sehr mutige aktion und meinen grossen respekt dazu! solche aktionen müssen tausendfach wiederholt werden. um wirkliche veränderungen im system herbeizuführen, muss das VOLK auf den artikel 146 des grundgesetzes zugreifen…!

    ich habe eure aktion auch hier veröffentlicht und dazu einen commentar abgegeben…

    http://www.geistig-frei.com/forum/index.php/topic,13941.0.html

    möge euch viele aktionen dieser art gelingen, dann werden auch viel mehr menschen zu euch kommen und unterstützen…

  53. 53 engola 29. April 2007 um 21:03 Uhr

    Hey Valeska,

    Der Film ist klasse. – Ich denke Verbreitung erwünscht, oder? – Habe den Film gerade konvertiert und Lade hoch zum direktanschauen. (wenn nicht gewünscht, sag bescheid!)

    see: Demo Bundestag/Reichstag Material

  54. 54 engola 29. April 2007 um 22:15 Uhr
  55. 55 mo 29. April 2007 um 22:22 Uhr

    hallo ihr,

    erstmal einen ganz dicken glückwunsch, fetten respekt und auch danke für diese aktion!

    ihr habt den finger in die übel eiternde wunde gelegt, würde ich sagen.

    eure erklärung oben möchte ich momentan gar nicht groß kommentieren, mit den kernaussagen stimme ich weitgehend überein.

    vor allem eine aussage in eurem film trifft es: diese gesellschaft ist derart erbärmlich degeneriert, dass faktisch wir alle zunehmend als manipulierbare, quantifizierbare, nutzbare DINGE und OBJEKTE wahrgenommen werden, und noch schlimmer: diese wahrnehmung teils selbst übernehmen. „der mensch wird nicht mehr als mensch gesehen“.

    und diese entwicklung ist absolut bösartig und droht, dem gesamten leben jeglichen inneren gehalt zu nehmen.

    und gegen eine solche entwicklung, die psychophysische verelendung, vereinsamung und zunehmend existenzielle not auch im „westen“ produziert, und noch offener tödlich in den aufgebenen zonen des planeten erkennbar ist, muss inzwischen aus gründen des puren eigenen überlebens als mensch vorgegangen werden. es ist schon verdammt spät dafür, aber ich glaube, wenn der wichtigste schritt – nämlich die eigenen ängste zu überwinden – immer mehr und immer breiter getan wird, dann kann es irgendwann heißen:

    ein funke wird zum steppenbrand.

    und ihr habt einen – von vielen nötigen – funken geschlagen. nochmal danke dafür.

  56. 56 Advocatus Diaboli 29. April 2007 um 22:50 Uhr

    Ich danke euch für diese klasse Aktion!
    Meinen Respekt. Ich hoffe, die jur. Folgen sind nicht erheblich. Ansonsten wäre natürlich ein öffentlichkeitswirksam geführter Prozess durch die Instanzen mit einer Verfassungsbeschwerde bzgl. Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch interessant ;-)

  57. 57 Bismarck 30. April 2007 um 0:24 Uhr

    Zitat aus dem Interviev mit den Linksextremisten von Indymedia:

    „Das „Neue Deutschland“ titelte „Kritiker fordern Volks- statt Wirtschaftswohl“, ist das deutsche Volk die Rettung?

    Nein, auf gar keinen Fall. Auch wenn wir den Schriftzug „dem deutschen Volke“ mit „der deutschen Wirtschaft“ überhängt haben, wollten wir uns niemals auf eine völkische Idee beziehen.
    Wir lehnen den Begriff Volk ab, auch wenn wir die politische Praxis in dem hiesigen konstruierten Nationalstaat angegriffen haben.
    Wir wenden uns an alle.“

    So, ihr lehnt den Begriff VOLK ab, und bezeichnet Völker als Konstruktionen? Ihr outet euch schnell, kurz und bündig. Bravo.

    Jetzt weiss jeder was von euch zu halten ist. Ihr seid linksradikale Globalisierungsfreunde, die den Wert der Völker, deren Unterschiede und deren verschiedene historische Hintergründe und Kulturen nicht anerkennen wollen/können/dürfen?

    Es stinkt förmlich nach einer konzertierten Aktion mit dem Kartell. Leute, ihr enttäuscht mich nicht. Genau das war zu erwarten. Leider!

    Rassismus ist schlecht, und positiver Rassismus ist keiner, und damit nicht schlecht?

    Wer die Völker und Nationen abschaffen will, und das wollen die NEOCONS und Großkapitalbesitzer, der will, daß ein Einheitsbrei aus allerlei Nationen entsteht, der kulturloser nicht sein könnte.

    Keine Völker oder besser ein Einheitsvolk und eine Einheitsrasse (Coldenhove-Calergie sprach bereits 1925 von einer europäisch-negroiden Einheitsrasse ohne Kulturelle Hintergründe, die sich am besten regieren und manipulieren lassen soll)heisst:

    -keine Nationen,
    -keine Traditionen,
    -keine Kulturen;

    Nur so lässt sich unter einer neuen „Klimakatastophen- und Holocaustreligion“ die Welt relativ widerstandslos regieren.

    Ihr seid deren Handlanger, ob nun bewusst oder unbewusst…, ich tendiere wie gesagt zur Variante BEWUSST.

    Zur Umsetzung dieser Ideen werden seit Jahren z.T. unter Ausnutzung historischer Gegebenheiten (Kolonialstaaten)und „Arbeitskräftemangel“ (den es nicht gab, man wollte nur keine Lohnerhöhungen zulassen, und importierte deswegen Billigarbeiter) in den 50ern und 60ern ganze Staaten umbevölkert. Die ersten Resultate der Multikultiversuche sieht man im vereinigten Königreich, Frankreich, und auch hier. Es kann keine globale Multikultiveranstaltung geben, liebe Volksverneiner.

    Als kleines Beispiel mag sich ein jeder von euch fragen, warum es in jeder Grpßstadt mit verschiedenen Völkerschaften ein Chinatown, eine arabische, jüdische oder wie auch immer geartete national völkerschfatliche TRENNUNG gibt. Und das freiwillig. Warum? Weil man lieber unter sich ist, und der eigenen Kultur und den eigenen Sitten fröhnt.

    Wenn ihr nicht begreift, dass das Volk, die Nation die Grundlage des Miteinander ist, dann habt ihr schon verloren. Die Völker werden sich erhebn, und die bunten ferngesteuerten „Revolutionen“ wieder rückgängig machen, wenn sie erkennen, wo der Hase hinläuft. Anfänge sieht man in der Ukraine bereits.

    Euch wünsche ich, dass ihr entweder die Aktion als staatl. gelenkte zugebt, oder in euch geht und vor allem ersteinmal lernt Zusammenhänge zu erkennen, Hintergründe zu verstehen.

    Ihr habt gerade mal die Schale einer Zwiebel angekratzt. Bis zum Kern, dem Spross des Unheils vorzudringen, bedarf es erheblicher Anstrengungen, Lesearbeit, und auch des Blickes über den eigenen (nicht nur politischen) Tellerand.

    Gute Nacht.

  58. 58 OhLOVE 30. April 2007 um 0:50 Uhr

    Lasst Euch alle umarmen und herzen!
    Euer Text und die Erklärung in der Jungen Welt sind klasse!
    Spontane Bestärkung!
    Weiter und Mehr so!!!
    Die öffentlich-rechtlichen und besonders die kommerziell-privaten TV-Medien kapitulieren in ihrer starren status-quo-Angst vor allem, was ins Schwarze trifft und können nur denunzieren von ironisch bis verlogen. Es scheint, der Stillstand der Gehirne steht unmitelbar bevor. Aber dann das Echo… AVANTI!
    HOFFNUNG!

  59. 59 jogroeni 30. April 2007 um 1:22 Uhr

    Zunächst einmal Dank für Euer enormes Engagement und Respekt vor Eurer mutigen und intelligenten Aktion und Eurer Risikobereitschaft.

    Eure politischen Erkenntnisse und die daraus resultierenden Konsequenzen möchte ich angesichts dieser tollen und erfolgreichen Aktion nicht kritisieren.

    Allerdings sind puplikumswirksame politische Aktionen wie „Geld oder Leben“ eine Sache, das mühevolle Reformieren bzw. Verbessern bestehender Mißstände eine andere. Daß unsere real existierende parlamentarische Demokratie nur noch eine Scheindemokratie ist leider wahr. Ich würde sie aber dennoch nicht als endgülig gescheitert abhaken. Meineserachtens könnte eine Parlamentsreform eine ganze Menge bewirken.

    So müßte beispielsweise dem sogenannten Königsartikel der repräsentativen Demokratie, dem Artikel 38 des GG (freies Mandat)
    dadurch wieder Geltung verschafft werden, daß die bis in die fünfziger Jahre in der Bundestagsgeschäftsordnung festgeschriebene
    Möglichkeit der geheimen Sachabstimmungen wieder eingeführt wird. Dadurch könnte die sogenannte Fraktionsdisziplin nicht wie derzeit üblich unter dem Kontrolldruck der Fraktionen zum Fraktionszwang entarten und die Repräsentation der parlamentarischen Demokratie ad absurdum führen.
    Desweiteren muß durch die Offenlegung der Einkünfte von Bundestagsabgeorneten klargestellt werden, für wenn diese Lobbyismus betreiben.
    Auch die Ergänzung der parlamentarischen Demokratie (leider z.Zt.nur
    noch Dekorative Demokratie) durch mehr direktere Formen der Demokratie, wie z.B. den Bundesweiten Volksentscheid würde eine deutliche Verbesserung unseres undemokratischen Systems bringen.

    Dafür müßten sich mehr Menschen engagieren, um dieses poliotisch verottete Ssystem zu reformieren. Reformation scheint mir der bessere Weg zu sein als Revolution, die zumeist zuviel Blut kostet.

    Mehr mutige Menschen wie Ihr sollten sich für derartige Reformem engagieren. Durchaus auch mit solch spektakulären Aktionen !!!

  60. 60 Carlito Fuentes 30. April 2007 um 1:41 Uhr

    Nee, wirklich eine sagenhaft orginelle, spannende und fruchtbringende Aktion. Und bei einem so einfachen Weltbild, das einfach mal 614 Abgeordnete (übrigens: vom Volk gewählt!!!) in einen Topf wirft) tut das Denken sicher auch nicht so weh.
    Aber warum lasst Ihr’s dann?

  61. 61 noam chomsky sagte 30. April 2007 um 3:07 Uhr

    „Personally, I‘m in favor of democracy, which means that the central institutions of society have to be under popular control. Now, under capitalism, we can‘t have democracy by definition. Capitalism is a system in which the central institutions of society are in principle under autocratic control.“

    …nur zur begrifflichkeit „demokratie“.

    eure poster mag ich (was ihr hier so in kreuzberg rumklebt)

  62. 62 huggy 30. April 2007 um 3:08 Uhr

    Das ist der Startschuss auf den WIR gewartet haben. Wir sehen uns bald… keine Sorge… Liebe Grüße an alle die den Spirit bereits wahrnehmen.

  63. 63 Isnec 30. April 2007 um 7:56 Uhr

    Well done.

  64. 64 Torsten 30. April 2007 um 9:11 Uhr

    Die Regierung hat kein Vertrauen in die Bevölkerung …

    Nun, das beruht auf Gegenseitigkeit. Ja, die Regierung und ihre Auftraggeber MÜSSEN endlich wieder Angst haben, nachdem sie über Jahre ohne nennenswerten Widerstand immer mehr Menschen durch ihre asoziale aggressive reaktionäre menschenfeindliche Politik Angst vor der Zukunft einflößte.

    Anscheinend wacht das Volk langsam aus dem unsinnigen Traum parlamentarischer Kapitalismusverbesserei auf. Noch ist es mehrheitlich nicht revolutionär, aber die Herrschenden und ihre Lakaien in Lobby, Staat, Management und Medien arbeiten dran, daß sich das ändert.

    Aufklärung – Organisation – Kampf um soziale Rechte – Revolution*!

    * natürlich streng gemäß Grundgesetz, insbesondere Artikel 15 und 20

  65. 65 ferret 30. April 2007 um 9:59 Uhr

    Hallo „Geld oder Leben“,

    ich hoffe auf diesem Weg einen Kontakt zu euch Aufbauen zu können.
    Ich bin Betreiber einer Internetseite, die sich diesen Themen widmet. Sie ist (noch) unter der Adresse http://policestate.de zu erreichen.
    Ich würde gerne mehr über eure Gruppierung erfahren und wenn erwünscht auch veröffentlichen. Vielleicht kann man ja auch mal was zusammen organisieren.

    Noch ein Kommentar zur Sache: Respekt, Leute!

    Gruß
    ferret

  66. 66 Stephan 30. April 2007 um 11:05 Uhr

    1) Nette Aktion!

    2) Wie wollt ihr weiter diskutieren? Es hilft nichts im eigenen Saft zu schmoren. Ich bin mal gespannt, ob ihr ein öffentliches Podium hinbekommt.

    3) Zum Inhalt eures Manifestos

    Kennt ihr das Mandeville-Paradoxon? Unternehmertum ist auch Gestaltung. Großunternehmertum ist sozusagen Großgestaltung. Großunternehmen per se sind nicht schlecht, sie sind es nur wenn sie ihre Arbeitskräfte nicht pflegen und ihre Konsumenten unmündig machen.

    Sicherlich ist es schlimm, dass die Wirtschaft im Großen und Ganzen nicht Nachhaltigkeit vorlebt, aber ein guter Unternehmer handelt schon heute nachhaltig und tut somit nichts schlechtes.

    Ich muss Bismark mal beipflichten. Warum mögt ihr die Idee von Völkern nicht? Man könnte ein Volk als die Menschen eines Kulturraumes verstehen, wenn man nur will. Das anerkennen von Völkern führt unmittelbar zur Wertschätzung lokaler Besonderheiten und gesellschaftlichen Werten. Wobei man ja manchmal durchaus eine Wertediskussion führen muss!

    Habt ihr mal überlegt, warum die Menschen ihre Gestaltungsmöglichkeit in der Demokratie nicht richtig wahrnehmen? Konsum macht den Geist träge und bequem. Soll man den Deutschen Bequemlichkeit und Faulheit vorwerfen? Oder ist es nicht der übermäßige Grad von Komplexität, der das Ohnmachtsbewustsein schürt? Oder eine Mischung aus beidem? Oder etwas Anderes?

    Das Intransparenz und Lobbyismus ein großes Problem ist, dass sollte jedem klar sein. Nur welche Rolle spielen die Medien? Die Medien hängen zwischen Volk und Politik. Ist das Volk zu dumm, sich die richtigen Medien zu wählen, werden die Medien schlechter. Es ist ein Kreislauf. Je weniger in hochwertigen Journalismus investiert (vom Volk bezahlt) wird, desto weniger wird über Intransparenz berichtet. Journalisten wollen auch von etwas leben. Man könnte auch meinen, es ist die Schuld des Bürgertums, dass es zu wenig ordentlichen Journalismus gibt.

    Und die Sache mit dem Bürgertum, wie steht ihr dieser gegenüber? Sollte es mehr „Bourgeoisie“ geben, in dem man aktive Volksbildung betreibt, oder sollte man sie zerstören und damit alle Kraft um Kunst und Kultur zu tragen? Sicherlich müssen die „oben“ auch etwas abgeben, damit die Kluft „nach unten“ wieder kleiner wird. Nur wie soll die Umverteilung aussehen? Soll das „Mehr von oben“ in den „Wohlstand von unten“ fließen, oder vielleicht doch in die „Bildung von unten“?

    Überlegt mal, wie es uns ginge, wenn Deutschland nicht so agil auf dem Weltmarkt unterwegs wäre. Internationale Zusammenarbeit ist richtig und wichtig, nur muss sie passend gestaltet werden. Für diese Gestaltungsspielräume lohnt es sich zu kämpfen. Funktionieren tut es ja schon, siehe Fair-Trade-Cafe. Da profitieren beide Seite.

    Ich glaube ihr seid nur frustriert über euer Unwissen und fühlt euch der Komplexität der gesellschaftlichen Gestaltung nicht gewachsen. Eure Aktion „ganz oben“ anzusetzen war gut, jedoch wächst man besser von unten mit einer guten Verwurzelung in seiner Heimat. Ich kann das nachvollziehen, mir geht es ähnlich. Deshalb agiere ich verstärkt lokal, weil es dort viel einfacher ist, Umfeld zu gestalten. Vielleicht könntet ihr euch ja auch mit dem Gedanken des „nachhaltigen Wettbewerbes“ anfreunden?

    Ich denke, mensch muss von unten anfangen zu gestalten. Wenn die Strukturen in Bodennähe erstmal verändert sind, dann ändern sich die Wirtschaftsstrukturen oben drüber von ganz allein, sie wollen ja überleben. Wichtig ist ein Erfahrungsaustausch, wie man unten erfolgreich gestaltet, damit mensch die wichtigen Erfahrungen nicht doppelt machen muss. An dem Austausch müssen möglichst alle teilnehmen: Alte, Junge, Grüne und Nichtgrüne, Ökonomen und Soziologen, Wissenschaftler und Nichtwissenschaftler, usw.

  67. 67 Kalle 30. April 2007 um 11:07 Uhr

    Hallo,
    Glückwunsch zu der gelungenen Aktion.
    Ob sie wirklich einen Diskurs auslösen wird, ist fraglich.
    Aber sehr viele Menschen fanden sie richtig gut.

    Hoffentlich bekommt ihr nicht zu viel Streß mit der Justiz jetzt.

  68. 68 h 30. April 2007 um 11:46 Uhr

    ihr habt völlig recht.

    wieso gibt es den in deutschland bis heute keine volksabstimmungen?
    es ist offensichtlich in welchem interesse das liegt.

  69. 69 Geld oder Leben 30. April 2007 um 12:20 Uhr

    Guten Tag,
    ich hoffe uns wird es moeglich sein nun auch eine oeffentliche Diskussion zu ermoeglichen.
    Vielleicht versuchen wir eine Samstag abend in der Tu in Berlin im Rahmen des McPlanet. Wir werden uns heute abend nochmal dazu melden.

    Wir rufen jeden auf Zeichen gegen das Bestehende zu setzen um eine gesellschaftliche Bewegung zu erreichen. Die Zeit dafuer scheint langsam zu reifen. Ein Engagement jedes einzelnen ist dafuer eminent wichtig.

    Wir sind ein wenig verwirrt ueber Beitraege in denen das Wort Volk und das Wort Heimat auftaucht.
    Der Nationalstaat ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts und hat viel Unheil ueber die Menschen gebracht. Unser Ziel ist eine Ueberwindung dieses Gebildes durch lokale Gemeinschaften und internationale Vernetzung.

    Zur direkten Kontaktaufnahme geldoderleben2@yahoo.de

    Geld oder Leben

  70. 70 0101110110100110101010100010101 30. April 2007 um 12:52 Uhr

    Können nicht bitte die kommentare von bismarck entfernt werden, mal abgesehen von dem recht geschmacklosen namen:

    Zitate: Wenn ihr nicht begreift, dass das Volk, die Nation die Grundlage des Miteinander ist, dann habt ihr schon verloren.
    - gequirrlte scheiße

    Gut gemeinte Aktion, gut durchgeführte Aktion, aber letztlich wird sie (wenn überhaupt) nur ein Ergebnis bringen, -eingen Leuten Mut zum Widerstand zu geben, und sie (leider nur sehr kurzfristig)aus ihrer Lethargie aufblicken lassen.
    - immerhin

    Wenn schon nur die „Aktivisten“ als Humankapital betrachtet werden, sind es also die Nichtaktivisten nicht?
    - was bewegt dich zu dieser frage?

    Die Terminologie der OMF-BRD ist hinlänglich bekannt,
    - Nein, mir nicht aber ich bewege mich auch nicht rechter „Mahler“ Literatur

    Hätte es nicht heißen müssen „Dem Internationalen Großkapital“?
    - Nein, denn die Altion zumindest so wie ich sie wahrgenommen habe bezog sich

    auf die Verhälltnisse in deutschlnd, und ob nationales oder internationales Großkapital, scheiß egal, was gehtn mirdir ab?
    Ja, jetzt kommts wieder, PÖSER NAZI……, Verschwörungstheoretiker……., jaja.
    - Ja, schön das du es vorwegnimmst, einsicht ist der erste schritt zur besserung

    Gut gemeinte Aktion der falschen „politischen“ Gruppe (denn „eure“ sitzen doch schon in den „Parlamenten“, Turnschuh-Polizistenprügler-Anarchisten-Fischer ohne Schulabschluss konnte Minister werden, Terroristenverteidiger Schily Innenminister…, reicht das nicht? Gerade „eure“ dienen sich dem Großkapital am hündischten an, oder was macht Sozi-Schröder, oder das FDJ-Merkel, das urplötzlich christlich wurde heute?).
    - Na, wenn es spätestens jetzt nicht klar is wo der hase hinläuft!

    Deine Argumente und Vorwürfe (zu kurz gedacht zu haben) sind nicht mehr als rechte populistische Scheiße.

    Auf das Bismarcks Volk baden geht!

  71. 71 Frank 30. April 2007 um 13:05 Uhr

    Die Aktion war klasse und lange fällig.
    Auffällig ist, wie das Thema in der Öffentlichkeit ankommt.
    Direkt vor Ort eingefangene Zustimmung in den Medien keine Hintergründe.
    Viele spannender als der „Sturm“ des Plenarsaals ist doch das Transparent. Doch davon keine Meldung! Warum? Weil es direkt die Aussage transportiert hätte.
    Beweis für das Scheitern der Demokratie ist die lethargische Reaktion der Abgeordneten, denen es, entschuldigt bitte, scheißegal zu sein scheint.
    Ich dafür, weitere Aktionen in dem Sinne!

    – 1.Mai wir kommen.

  72. 72 waldi 30. April 2007 um 13:07 Uhr

    zum Indymediainterview:
    a.) die Aktivistin hat >ihre

  73. 73 Rainer Hohn 30. April 2007 um 13:35 Uhr

    Das ist doch totaler Blödsinn!!!
    Lebt Eure Utopien doch alleine aus und belästigt nicht unschuldige Menschen mit Euren völlig unausgegorenen Vorschlägen bar jeden Realitätssinns.
    Woher soll denn das Geld für die kostenlose Grundversorgung kommen wenn nicht von der bösen, bösen Wirtschaft? Wollt Ihr zurück in die Steinzeit? Wenn ja, dann gebt doch endlich zu, dass Ihr keine vernünftigen Konzepte, sondern nur platte Slogans habt.
    Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.

  74. 74 marvin 30. April 2007 um 13:50 Uhr

    Hallo Ihr von geldoderleben,
    um der Sprachverwirrung ein wenig entgegenzuwirken:
    Daß hier vermehrt vom „Volk“ die Rede ist, hängt bestimmt nicht zuletzt mit Eurer Umwidmung des Bundestags zusammen: Die Alternative „Wirtschaft vs. Volk“ liegt da ja nunmal drin. Jedenfalls sehe ich wenig Anlaß zu Irritationen oder gar Sorgen, ich habe hier jedenfalls noch nichts „völkisches“ gelesen.

    Dummerweise ist der Nationalstaat auch die letzte Ebene, die man demokratisch erreichen kann. Und wie Jean Ziegler sagt:
    „Man kann alles machen in einer Demokratie.“
    Ein besser Hebel müßte erst geschaffen werden: Bis auf ein ohnmächtiges EU-Parlament sind höhergelegene Institutionen (wenn überhaupt) nämlich nationalstaatlich „legitimiert“. Ich dachte deshalb eigentlich, es sei kein Zufall gewesen, daß Ihr gleich am Bundestag demonstriert habt … ;-)

  75. 75 Rosa Kamper 30. April 2007 um 13:55 Uhr

    die Aktion war ausgezeichnet und passt in den bunt kreativen Protest zu G8.
    weitere Informationen zum Camping auf www.camping-07.de nicht zu verwechseln mit dem kommerziellen Bützow camp

  76. 76 Stephan 30. April 2007 um 14:25 Uhr

    @h: Die Deutschen waren mal so blöd und sind einem Künstler aus Österreich hinterher gelaufen. Da hat sich ein Volk für entschieden, aus freien? Stücken sogar.

    Diesen Fehler wollten die Siegermächte unterbinden und haben das jetzige politische System „geschaffen“.

    Das lernt man im Geschichtsunterricht, sofern man nicht pennt und/oder abwählt.

    @0101110110100110101010100010101: Was ist deine (geistige) Grundlage? Der mehr als tausend Jahre alte Kulturraum Europas und den damit verbunden Nationen oder der der Osterinseln? Sieh mal den Begriff Volk nicht so eng, sondern als fließende zähe Masse, an deren gegenüberliegenden Enden auch gar keine Gemeinsamkeiten mehr sein müssen. Wie wäre es mit der BeVÖLKerung der Welt. One world, one people!

    Und im übrigen, der Bismarck hat hier auch sein Platz, denn du kennst ja mit Sicherheit den Spruch: Freiheit ist immer die Freiheit der anderen. Diskutiere Bismark an die Wand, aber ihn zu zensiert sehen zu wollen, hat nichts mit der Freiheit zu tun, die du gerne selber genießt.

  77. 77 mr moe 30. April 2007 um 14:54 Uhr

    Domains, die auf diese Seite weiterleiten:

    www.geldoderleben.tk

    und

    www.geld-oder-leben.tk

    DER KAMPF GEHT WEITER!

  78. 78 hexe01 30. April 2007 um 14:56 Uhr

    tolle aktion
    das schmeckt nach mehr!
    bravo

  79. 79 rechtschreibnazi 30. April 2007 um 16:05 Uhr

    (nicht veröffentlichen)

    Den letzten Absatz solltet ihr überarbeiten, da haben sich ein paar Fehler eingeschlichen ^^

  80. 80 club-der-bunten 30. April 2007 um 16:06 Uhr

    Vielen dank für euren Mut, endlich mal ein paar Leute die sich etwas trauen, und nicht mit dem „verordneten“ Mainstream a la Werbung und Politik mitschwimmen.
    Dieser Mainstream geht zwar jeden auf die Nerven, aber keiner traut sich, „oh was könnte mein Nachbar sagen“.

    Aber warum macht ihr euch soviel sorgen.

    In der Politik wird vom „Sanierungsfall“ gesprochen, genaugenommen sind wir demografiebedingt ein „Abwicklungsfall“. (2035 älteste Bevölkerung der Welt)

    Vielleicht auch nicht, habe es auch „Kotz“ mit soviel Mainstreamern zu tun. Mein Engagement dazu.
    www.club-der-bunten.de

  81. 81 moca 30. April 2007 um 16:30 Uhr

    wirklich schöne aktion. ich freu mich! auf in eine erziehungs- und geldlogikfreie, friedliche, fröhliche weltgesellschaft. es lebe das leben :-D

  82. 82 Gladio 30. April 2007 um 17:26 Uhr

    Das Grundproblem ist doch die (zumindest heute parktizierte) Form der repräsentativen Demokratie mit ihren Berufspolitikern, die spätestens nach ein paar Jahren im Amt völlig die Bodenhaftung verlieren und nur noch aus eigenem oder parteitaktischem Kaklül handeln.
    Dieses Problem bezieht sich jedoch nicht nur auf eine bestimmte Partei, sondern ist durch die Bank bei den s.g. „renomierten“ Parteien zu beobachten. Kann sich heute noch jemand vorstellen, daß Schily mal ein Grüner war? Am Beispiel der Grünen ist sehr anschaulich zu sehen, wie eine Partei, die zu Anfang bewusst eine „andere“ Partei sein wollte (Stichwort Trennung von Amt und Mandat, Rotationsprinzip..) sich im Laufe weniger Jahrzehnte im System des Parlamentarismus „aufgerieben“ hat und heute sogar auf den neoliberalen Mainstream aufgesprungen ist.

    Deshalb muss eine andere Form der Demokratie her, die direkte Demokratie. Das oben genannte Gegenargument, dasß so Hitler an die Macht gekommen ist, ist Unsinn. Die Menschen in Europa sind nach 2 Weltkriegen reifer, die Informationstechnologie bietet heute ungeahnte Möglichkeiten im Bereich der Information, Kommunikation und Interaktion.

    Es liegt einzig und allein an uns, ob wir eine Veränderung wollen. Das Grundgesetz sieht ausdrücklich vor, daß es an dem Tage, an dem sich das deutsche Volk eine neue Verfassung gibt, seine Gültigkeit verliert. Warum also nicht eine neue Verfassung für Deutschland, die auf direkter Demokratie beruht?

  83. 83 mies 30. April 2007 um 17:53 Uhr

    ob eure aktion etwas mit demokratie zu tun hat, lasse ich mal dahingestellt… wie auch immer: zumindest im politischen protest solltet ihr euch noch einwenig üben. wieso wurde die aktion nicht mit einer gelungenen kampagne im internet verknüpft und unterstützt? ihr wolltet doch aufmerksamkeit! stattdessen nur eine miese internetseite mit werbebanner (wie war nochmal gleich euer standpunkt gegenüber werbung?) echt schwach!

  84. 84 Rüdiger das Nachgespenst 30. April 2007 um 18:21 Uhr

    Geil, geil, geil,
    das macht Hoffnung und zeigt, dass noch nicht alle in der Konsumkommerzglotzalkcomputerspielelethargie…. versunken sind. WEITER SO!

  85. 85 pascal 30. April 2007 um 18:44 Uhr

    hach, ihr sprecht mir sowas von aus der seele, mir ist als hätte ich den text selbst geschrieben :)

    habt ihr irgendwie vor, politisch aktiv zu werden, z.B. in form einer partei oder eines autonomen haufens…? denn sowas wäre mal wieder nötig, parteien mit „politik“, während die anderen in selbstverwaltung und korruption versinken (leider ja auch grüne und linke)

  86. 86 RichardvonderLeyen 30. April 2007 um 18:50 Uhr

    Welches Interesse sollten Bundestagsabgeordnete oder Politiker eigentlich daran haben, gegen das Volk zu handeln?
    Damit gefaehrden sie doch ihren eigenen Arbeitsplatz, weil sie nicht mehr gewaehlt werden.

    Schlussfolgerung:
    Die Abgeordneten handeln nicht gegen das Volk, sondern fuer das Volk. Jedoch sind gewisse Teile des Volkes zu ****** das zu erkennen.

    Und jetzt kommen Sie mir nicht mit „Alles eine Sosse da oben, die sind doch sowieso alle korrupt.“ Kein Politiker kann es sich leisten grundsaetzlich auf Kosten des Volkes zu Gunsten der Wirtschaft zu handeln. Unsere Demokratie ist intakter, als gewisse politische Stroemungen es gerne haetten.

  87. 87 kranich05 30. April 2007 um 19:55 Uhr

    Glückwunsch für Eure Aktion – eine politische TAT aus unserer tatenarmen und schwafelreichen „progressiven Szene“.
    Die Diskussion hier zeigt neben der großen Zustimmung doch gleich wieder, wie Einige sofort anfangen, etwas praktisch Gezieltes und Gelungenes zu zerreden.
    Laßt Euch davon nicht verwirren, laßt Euch nicht in Diskussionen aufreiben.
    Vielleicht habt Ihr noch mehr schöne Paukenschläge drauf?

    Ich habe gerne und schnell in mein kleines Blog verlinkt, hier
    http://opablog.twoday.net/stories/3667877/, hier
    http://opablog.twoday.net/stories/3671064/ und auch hier
    http://opablog.twoday.net/stories/3673547/

    Das könnte ich auch in Zukunft tun, auch in Vorbereitung auf Aktionen, wenn Euch daran liegt.
    Wenn Ihr Ärger mit der Justiz bekommt, würde ich nach meinen Möglichkeiten Solidarisierungsaktionen unterstützen.

    Der Kampf geht weiter!

  88. 88 Die Öffentlichkeit 30. April 2007 um 20:30 Uhr

    Bei aller Sympathie mit eurer Aktion, ich warne vor falschen Hoffnungen:

    1) Der neue Diskurs lässt sich nicht über die Massenmedien führen; von denen werdet ihr nur als Hofnarren des modernen Spektakels oder als StichwortgeberInnen („Sicherheit“) missbraucht. Öffentlichkeit ist überdies ein problematischer Begriff: http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=342&print=ja

    2) Aufklärende Bewusstseinsveränderung ohne verändernde Handlungsmöglichkeiten erhöht nur das Bewusstsein der eigenen Entfremdung.

    3) Widerstand als Handlungsperspektive wird solange das Privileg einer (sich dadurch entfremdenden) Elite bleiben bis die Alternative, ein schöneres Leben, für viele greifbar nahe ist.

    Lasst uns an der Alternative arbeiten!

  89. 89 Daniel 30. April 2007 um 21:24 Uhr

    Quelle: Prof. Dr. Hans See geschrieben Anfang der 90ziger Jahre..

    Allein die Wirkungslosigkeit der Politik und der staatlichen Verwaltung bei der Erfüllung von verfassungsrechtlich verankerten Verpflichtungen untergräbt schon spürbar die Legitimation der Demokratie

    Innere und äußere Sicherheit als missbrauchtes Grundbedürfnis
    Jeder, der die deutsche Geschichte auch nur einigermaßen kennt, weiß oder könnte wissen, dass in Zeiten lang andauernder wirtschaftlicher, sozialer und damit auch staatlicher Krisen das Thema “äußere und innere Sicherheit” von den Parteien auf Platz eins der Tagesordnung gesetzt und zur Politisierung der Massen missbraucht wird. Wer die Weltgeschichte Revue passieren lässt, stößt auf zahlreiche Beispiele, die beweisen, dass wegen innergesellschaftlicher Konflikte der Wirtschaftseliten sogar schon Bürgerkriege angezettelt wurden und – um diese zu vermeiden oder zu beenden – Kriege gegen Nachbarstaaten oder Kreuzzüge in Gang gesetzt wurden. Kriege und andere Gefahren von außen vereinen das in sich zerrissene, in Klassenkämpfe verwickelte Volk, erzeugen aus der in Klassen gespaltenen Gesellschaft Notgemeinschaften und Opferbereitschaft für “das Vaterland”. Wer das – oft tödliche – “Spiel” nicht mitspielt, ist ein Feind, zumindest ein Freund des Feindes, ist “Nestbeschmutzer”, “Vaterlandsverräter”, “vaterlandsloser Geselle”. Völker werden benutzt, manipuliert, desorientiert, geopfert, in Kriege gejagt, damit die Mächtigen an ihrer Spitze – falls der Krieg gewonnen wird – ihren Hals noch einmal aus der Schlinge ziehen können.

    Alles zu lesen kann ich nur ans Herz legen..

  90. 90 Günter Bodendörfer 30. April 2007 um 21:39 Uhr

    Klasse und danke.

  91. 91 NorthernLights07 30. April 2007 um 22:11 Uhr

    Absolut super Aktion!!!
    Endlich mal leute die eier haben.
    Währe sofort mit am start bei der nächsten Aktion!!
    REVOLUTION!!!!!!

  92. 92 NochHoffende 30. April 2007 um 22:15 Uhr

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Aktion!!!!!!Es sind also doch noch nicht alle von Glotze und Computerspielen ruhiggestellt.Das macht Hoffnung.

  93. 93 Hagen 30. April 2007 um 23:53 Uhr

    Großartige Aktion, herzlichen Glückwunsch (und die Krampfreaktion von Regierung und Bundestagsverwaltung spricht wunderbar für sich). Mehr davon & mehr wie euch!

  94. 94 Loneclone 01. Mai 2007 um 1:54 Uhr

    Sehr, sehr schöne AKTION.

    Schöner Auftakt für eine Revolution auf Zeit.
    Ja, leider, leider ist die Zeit noch nicht reif für eine baldige Revolution.

    Das Internet könnte einmal unser aller Weg zu direkter Demokratie sein, allerdings steckt alles noch in den Kinderschuhen und Vater Staat versucht gerade uns die neu gewonnene Freiheit wieder wegzunehmen.

    Bis wir in unseren westlichen dekadenten Gesellschaften eine wirkliche Mehrheit für eine große Veränderung (neue Verfassung) kriegen können, müssen Globalisierung und Konzernkonglomerate noch ein paar Jahre weiter schön auf „Fortschrittskurs“ wüten.
    In schätzungsweise 2 Jahrzehnten wird der Gegensatz zwischen dem was uns die G8 als richtig für die Welt präsentiert und dem was unser Planet davon hält so groß sein, dass der Kragen hoffentlich endlich platzt.
    Dann wird sich entscheiden ob eine mobilisierte Masse gegen STASI 2.0 eine Chance hat. Ich denke schon…
    Wir sehen uns 2023!

  95. 95 jamasi 01. Mai 2007 um 3:21 Uhr

    Bei der Piratenpartei kann man noch frische Ideen für bessere Politische Systeme unterbringen. so wird dort z.B. liquid democracy als mögliches System diskutiert. Schaut doch mal rein, ohne Vorurteile den Namen betreffend.

  96. 96 Detlef seger 01. Mai 2007 um 11:29 Uhr

    Seit jahren wage ich es kritische Texte auf meiner seite zu schreiben. Das bringt mir zwar keine freunde doch halte es es für wichtig die Dinge zu benennen. Was Ihr mit eurer aktion gemacht habt war aus meiner sicht sensationell, die Frage wann steht das Volk endlich auf habt ihr beantwortet. Jetzt. es hilft wenig das die presse zum einen von chaoten schreibt oder das ganze versucht tot zu schweigen. die welt hat die nummer gesehen und auch wenn ich das internet für überbewertet halte, hat es wie in dieser sache eine gute wirkung und ist ein perfekter werbeträger. mit dem was ihr geschrieben habt kann ich mich in den meisten punkten indentifizieren.
    an anderer stelle habe ich auf schwoof bei zille hingewiesen, ich erwähne es deshalb weil die sender es meiden dieses lied zu spielen. es spricht aus was ihr im text geschrieben habt. der text wurde sogar von einer zeitschrift abgedruckt weil man den text perfekt fand oder gut wie auch immer. wovon die rede ist müßte hier klar geworden sein wens interssiert der download ist kostenfrei und über google findet man die seite mit dem lied. damit es nicht heißt das sei hier ein werbetext.
    macht weiter wens geht, aber ohne gewalt sondern mit dem verstand. es geht um uns alle, es geht um unsere kinder und unsere enkel. die welt gehört nicht nur uns allein.und jeder der vor angst als narr dazustehen lieber in der masse schwimmt wird morgen spüren das es nichts hilft, er selbst zum opfer geworden ist.
    warum ich auf das lied hinweise will ich euch gerne erklären; es gibt viele lieder die kritisch sind, doch nur wenige haben die chance als volkslied anzukommen. schwoof bei zille schon. und nun stelle man sich vor es wird im radio und auf den Strassen gespielt bedingt durch den druck der masse. plötzlich beginnt eine diskussion. jeder kann es auslegen wie er will, nur nicht drüber weg gehen. übrigens im November 06 haben etwa 50 abgeornete den Text erhalten (vom Lied) auch Münte und Merkel. Geantwortet haben 3 , unter anderen Wieland von den Grünen und der hat den Text seh genau gelesen.

    Also auch wenn ich dabei gewinne, was man mir gönnen mag, ich habe es geschrieben weil ich wütend bin und ich wollte etwas laut sagen was ihr mit eurer aktion am 25.4. perfekt zur sprache gebracht habt.

    Mfg
    Detlef Seger (ich verstecke mich nicht ).

  97. 97 caspar 01. Mai 2007 um 11:41 Uhr

    Es sind immer ganz einfache einfache Aussagen die so erschreckend wahr sind.
    Bis zum 9.11. 19889 glaubte auch niemand an den Zusammenbruch eines sich für immer währenden Systems. Die sich einstellende Agonie hat dem Kapital und seinen gesellschaftlichen Auswüchsen (org. Kriminalität) viel Raum gelassen dem nichtbesitzeden zu Zeigen wer er ist. Wem nutzt die als Demokratie bezeichnete Geselschaftsform am meisten? Wer nimmt bestimmenden Einfluss mit welchen Zielen?
    Die Aktion finde ich gut.

  98. 98 grower1 01. Mai 2007 um 11:52 Uhr

    meine damen und herren,

    das war eine feine aktion. schade, dass in der medienwelt die TATEN der politischaktiven gesellschaftsteile nicht mehr anerkennung findet. der „aufstand des poebels“ wurde schon immer totgeschwiegen!
    aber wenn die aktionen ausgeweitet werden und an intensitaet zunehmen, kann man uns nicht mehr wegdiskutieren.
    ich werde meine teil weiterhin dazu beitragen.

    der grower1

  99. 99 Besserwisser 01. Mai 2007 um 11:56 Uhr

    Hallo, natürlich war Eure Aktion richtig. Natürlich ist sowohl die Form als auch der Inhalt und ebenso die Argumentationskette nachvollziehbar. Was aber zum Teufel sollen diese Kommentare ala Genosse. Rechthaberei, Bessewisserei und Klugscheißerei von Leuten die selbst nicht das Rückgrat haben Aktionen zu starten, die es schaffen in die Medien zu gelangen sondern sich auf die historische Determinierung beziehen und NATÜRLICH!“… sich um Irritationen beim Publikum nicht weiter [zu] kümmern.“ Ihr habt Euch ums Publikum gekümmert und habt damit Eurer Argumentation Rechnung getragen, Ihr seid transparent und nachvollziehbar, die Kommunisten bleiben unverständlich und kommen so nicht an die heran die sich vorgeben erreichen zu wollen.
    Nehmt die Diskusion die entfacht wurde als ersten Erfolg und mahct weiter, ruft vielleicht zum Mitmachen auf!!

    Respekt!

    Ich will mich auch endlich trauen…

  100. 100 sco 01. Mai 2007 um 12:15 Uhr

    @Rainer Hohn:

    … und wer nur dumme Sprüche von Ex-Kanzlern und lahme Platitüden nachplappern kann, sollte sich eine Merkbefreiung ausstellen lassen. Schön, daß Du für Deinen Beitrag gleich einen passenden Namen gewählt hast. Weißt Du, wer die allgemeine Grundversorgung bezahlen wird? Du ganz alleine für alle!

    Im Ernst: Die Aktion war großartig! Ohne politische Visionen gibt es keinen politischen Fortschritt, nur Verwaltung des Bestehenden. Politik != Bürokratie.

  101. 101 Besserwisser 01. Mai 2007 um 12:38 Uhr

    @Bismarck

    Sicherlich alles nachvollziehbar, aber denkst Du bevor Du schreibst? Ist es Dir in den Sinn gekommen mit dieser Aktion eine Diskussion loszutreten eben gerade für Menschen die nicht in einem Multikultibezirk wohnen und nicht belesen sind, sondern die die tief verankerte in jedem/jeder wohnende Wut auf Ungerechtigkeiten spüren und nicht wissen „was machen“. Wenn Du schon im Grundsatz Menschen aussortierst, die angeblich nicht aus der „richtigen“ Ecke kommen bleibst Du allein zurück mit denjenigen, die schon immer weiter gedacht haben, mehr gelesen haben und schon immer „die Guten waren und sind“. Alles klar ich setz mich jetzt hin und lese den ganzen Kram nochmal um zum Schluß zu kommen endlich was zu tun aber mit wem? und dann spüre ich Scheiße ist zu spät: Nicht erst denken dann handeln, nicht erst handeln dann denken, sondern das Denken das Tun beeinflussen lassen und umgekehrt und zwar simultan irgendwo stand mal das sei Dialektik ist das so? Dann seis drum… macht Gedanken und Aktionen seid selbstkritisch und nicht selbstzerfleischend

    P.S.: Ich scheiß auf die Rechtschreibung, auch son Fehler oder?

  102. 102 weiterso 01. Mai 2007 um 12:42 Uhr

    Jeder Nadelstich hilft weiter.

    Vielleicht fällt der Bevölkerung so ja doch mal eines Tages
    auf – dass der Kaiser nackt ist.

    Weiter so,

  103. 103 Wortliebhaber 01. Mai 2007 um 13:09 Uhr

    mmh…
    normalerweise bin ich ein mensch der sich der nachrichten verweigert…ich sehe kein fern und höre kein radio, aber dennoch…von dieser aktion erfuhr ich gerade ebend…und muss sagen sie gefällt mir.
    Ich bin wohl auch kein Mensch der mit den Worten der Politik sprechen kann…meine Worte sind wohl eher die des Herzens:

    Alle Jahre wieder

    Geringste Ansprüche ans große Glück, zusammen gepfercht auf engstem Raum
    unter Bergen von Papier, Geld und Gesetz zerplatzt ein jeder Kindertraum
    wer spricht Recht, wer nimmt es sich zu richten
    welch Mensch ist besser als andere, sie als Sklaven zu verpflichten
    im KIndesalter schon begonnen ihren Willen zu brechen
    durch Plastikperlen und heuchlerisch, giftige Versprechen
    sobald die Enttäuschung klar wird, folgt Hass und Frustration
    Bürokratie ist die Depression jeder neuen Generation
    und sind die Kinder von heute, erst alt genug zum sprechen
    beginnen sie aufs neue, den Willen der Kinder zu brechen
    ein Teufelskreis aus trainierter Rückradlosigkeit und dreister Machtgier
    wer vermag ihn zu durchbrechen, ihn zu stören, wenn nicht wir?
    viel zu lange schon, regiert frei gewählt die Ungerechtigkeit
    und das Herz es schreit nach Freiheit, Freiheit und Unabhängigkeit
    ist es soweit mit uns gekommen das der Mensch zur Ziffer wird?
    sind wir so daran gewöhnt, eine Nummer für jeden Traum der stirbt?
    die Freiheit die ist jetzt, der Garten Eden der ist hier
    also wieso lassen wir uns blenden von Macht, Gier und Papier

    Aber wenn ihr Unterstützung braucht…in irgendeiner Form…vll kann ich irgendwie helfen..und das würde ich gern, sehr gern…wenn ich nicht sogar bereit wäre mein Leben für eine wahrlich gute Sache zu lassen.
    Mit freundlichen Grüßen…

  104. 104 Anna 01. Mai 2007 um 16:06 Uhr

    Tolle Aktion!

    Trotzdem teile ich die Kritik einiger, was das „Manifest“ angeht.

    1) Der Begriff „Volk“ ist nicht an sich etwas Negatives. Es wird auch in keinem anderen Land (ausser Dtl.) so emotional darauf reagiert, was sicher mit unserem kollektiven Schuldkomplex zu tun hat. Interessant auch: Wenn es beispielsweise um den „Befreiungskampf des palestinaensischen Volkes“ geht, verliert der gleiche Begriff mit der gleichen Bedeutung fuer die meisten Linken scheinbar enorm an Bedrohlichkeit.

    2) Woher soll das Grundeinkommen stammen? Vergesst bitte nicht, dass wir unseren hohen Lebensstandard dem Kapitalismus samt seinem verhassten Konkurrenzdenken zu verdanken haben.

    3) Es gibt einen kleinen Logikfehler. Komisch, dass es noch niemandem aufgefallen ist, denn in einem Zitat ist er sehr auffaellig:

    Eine “solidarische, freie, emanzipatorische Gesellschaft” ist ein klare Beschreibung einer Gemeinschaftsform für alle und jeden, ohne Klassifizierung und Normierung und die Übereinstimmung persönlicher Selbstbestimmung in Relation zum von allen selbstbestimmten Miteinander.

    Hierbei sind besonders die letzten fuenf Woerter hervorzuheben. Lasst sie euch noch mal auf der Zunge zergehen: ZUM VON ALLEN SELBSTBESTIMMTEN MITEINANDER

    Entweder die Belange der Gruppe haben Vorrang vor denen des Individuums oder umgekehrt. Beides geht nicht. Entscheidet euch!

  105. 105 Timm 01. Mai 2007 um 16:14 Uhr

    Ich bin schwer beeindruckt von euch! Meine Hochachtung! Eurer Gesellschaftskritik stimme in weiten Teilen zu. Ich wünsche mir ganz heftig, dass mensch von mehr Aktionen dieser Art hört. Wir brauchen mehr Menschen wie euch.

    Solidarische Grüße,
    Timm

  106. 106 mr moe 01. Mai 2007 um 17:18 Uhr

    eine weitere domain für diese seite:

    http://geldoderleben.de.vu/
    (besser als der .tk scheiß)

    bitte weiterverbreiten!

  107. 107 Geld oder Leben 01. Mai 2007 um 18:28 Uhr

    Ist ja sicher lieb gemeint, aber:
    Warum nicht gleich geldoderleben.org? ;)

  108. 108 mr moe 01. Mai 2007 um 18:48 Uhr

    mehr domains – mehr spaß ;)

  109. 109 juhu 01. Mai 2007 um 18:55 Uhr

    das problem mit der .org domain ist, dass jeder, mit drei klicks herrausfinden kann, wer dahinter steckt und wo diese person wohnt.
    aber, wenn er damit keine probleme hat, hab ich sie auch nicht.

    weitermachen!

  110. 110 anna 01. Mai 2007 um 21:20 Uhr

    Vielen Dank, ihr sprecht mir aus der seele.
    weiter so !

  111. 111 Tyler Durden 01. Mai 2007 um 22:45 Uhr

    Danke, für diese Aktion!!

    Ich bin allerdings wirklich darüber erstaunt, das darüber auch in den Medien berichtet wurde. Da ja soviel wichtigere Themen, wie z.B. ein Eisbär , größere Relevanz für die „Allgemeinheit“ haben. Mit der Aktion habt ihr diese „Allgemeinheit“ , mal wieder darauf aufmerksam gemacht, das die Dinge nicht zwingend so sein müßen, wie sie jetzt sind.
    Meine Unterstützung habt ihr!

  112. 112 Geld oder Leben 01. Mai 2007 um 22:54 Uhr

    Am Samstag gibt es ein Treffen in Berlin.
    Alle, die Lust haben, inhaltlich zu diskutieren sind eingeladen zu kommen!
    Kommt einfach 19.30 Uhr zum Mc Planet Kongress und geht zum Volleybaldfeld (hinter dem Hauptgebäude der Technischen Uni).

    Lasst uns über Probleme, aber vor allem über Lösungen diskutieren!

    Geld oder Leben

  113. 113 edgar allen dope 02. Mai 2007 um 8:29 Uhr

    super aktion & super text dazu!
    die aktion selber unmissverständlich und auf den punkt gebracht; der text keine abgehobene fachsimpelei, sondern klare worte, für jede_N verständlich. genau solche aktionen braucht es, um für normalbürger_Innen mal nicht als spinnertes häuflein sich ständig selbst spaltender freaks mit realitätsverlust dazustehen.
    danke leutz und weiter so!

  114. 114 bludfj 02. Mai 2007 um 14:06 Uhr

    ey ihr seid krass! super aktion, ohne gewalt voller effekt.
    macht weiter! hoffentlich reißt da leute mit auch sowas zu bringen

    im übrigen scheiß auf formulierungsgenauigkeiten, darum gehts erstmal net, solang der gesamtzusammenhang stimmt, liebe linke intellektuelle

  115. 115 Andi Weinreich 02. Mai 2007 um 14:37 Uhr

    Tolle Aktion! Nieder mit der visionslosen Verwaltung kapitalistischer Sachzwänge im Bundestag. Eine andere Welt ist längst möglich! Wir brauchen nur den Mut dazu, das Selbstvertrauen und den zivilen Ungehorsam, um unsere Meinungen nicht von verbildeten/verblendeten Bürokraten beherrschen zu lassen!

  116. 116 Jens 02. Mai 2007 um 15:12 Uhr

    Fragen über Fragen – die habt ihr aufgeworfen und das ist sehr gut! Hier gibt es vielleicht ein paar Antworten: http://www.WoistunserGeld.de

  117. 117 Kleiner Schalk 02. Mai 2007 um 15:30 Uhr

    „Woher soll denn das Geld für die kostenlose Grundversorgung kommen wenn nicht von der bösen, bösen Wirtschaft? Wollt Ihr zurück in die Steinzeit?“

    Boh, Rainer Hohn, wenn du ernst meinst, kommst auf platz eins der Liste der Menschen, die die Welt am allerwenigsten verstanden haben. Also, alles was die Menschen brauchen, produzieren die menschen. Selbst das Geld. Wenn das geld von der wirtschaft kommen muss, muss man sich fragen, wie es dahin gekommen ist. Eigentlich haben es ja die Menschen gemacht. Und wenn Menschen Wirtschaft betreiben, ist das erstmal notwendig und gut. Aber wenn die Menschen hinterher die Wirtschaft anbetteln müssen, stimmt da was nicht. denn eigentlich haben sie es ja alles selbst geschaffen. und das ist da plötzlich ein geheimnisvolles etwas aufgetaucht, was das ganze geld hat… Findste das nicht selbst seltsam?

    schöne aktion, leute!

  118. 118 Demokratie 02. Mai 2007 um 17:18 Uhr

    Endlich habe ich mal diesen Blog gefunden.

    Tausend Dank für diese Aktion!

    Ich könnte mir denken, wenn man diesen Blog liest kann man sich sogar sicher sein, das es noch viele viele Menschen hier gibt die auch so denken. Die Politiker scheren sich einen Dreck um unsere Bedürfnisse, die Presse schweigt oder kaut Argenturmeldungen wieder und überall wird munter weiter gemacht mit der Kommerzialisierung des Lebens. Die Konzerne bestimmen über die Politik und über unser Leben

    Solche Aktionen machen einem wieder ein bisschen Hoffnung, das sich endlich einmal die Menschen wieder um ihr Leben und somit um die Politik kümmern.

    Macht weiter so, bezieht die Menschen ein in eure Aktionen. Bringt ihnen die Bedeutung der Begriffe Demokratie und Solidarität neu bei.
    Lasst uns die Konzerne zurückdrängen.

  119. 119 kili 02. Mai 2007 um 20:57 Uhr

    das hauptproblem ist nicht (schein-)demokratie oder kapitalismus – dies sind nur die Auswirkungen des verantwortungslosen Verhaltens vieler (der meisten) Menschen.

    wenn sich die einstellung der menschen nicht grundsätzlich ändert, wird sich nichts ändern.

    und zum thema vertrauen: vertrauen wird nur von den herrschenden erwartet. vertrauen wird einem nie von herrschern entgegengebracht. dort gibts nur verträge.

  120. 120 ossi..tschuldigung 02. Mai 2007 um 21:19 Uhr

    Nun ja, Geschichte wiederholt sich..
    Meine Großeltern hatten diesen tiefgreifenden Einschnitt – den 2. Weltkrieg, meine Eltern hatten ihren Einschnitt – den 13.August 1961, und ich hatte meinen Einschnitt – 1989.
    Ich hoffe inständig, dass meiner Tochter (16) ein sehr, sehr tiefgreifender Einschnitt nicht vorenthalten wird!

    Bin nur mal gespannt, ob sich DIESER Staat ebenso freiwillig und kampffrei „abwickeln“ lässt, wie der letzte…

    Weiter so!!!

  121. 121 marvin 02. Mai 2007 um 22:01 Uhr

    Ein Fundstück von „Zapp“:
    In der Sendung vom 1.3.2006 lief ein Bericht über Lobbyismus in Berlin. Er endete er mit einem Bild des Bundestags-Portikus – „dem deutschen Volke“ – unterlegt mit den Worten:
    „Dem Volk verpflichtet: Von diesem Anspruch hat sich die Politik scheinbar entfernt, sieht ihre Rolle nur noch als Vermittler im freien Spiel unterschiedlicher Interessen.“

    Im Bericht zuvor ging es um geheime journalistische Hintergrundkreise. Zapp-Moderatorin Anja Reschke:
    „Fassen wir unsere heutige Sendung bis hierhin mal ganz kurz zusammen: In Berlin regiert der Lobbyismus und nicht das Parlament, was Journalisten nicht zu kümmern scheint, denn die sind ja damit beschäftigt, in exclusiven Hintergrundkreisen mit Politikern zu kungeln“.

    Zapp darf das vielleicht gerade so, besorgte junge Bürger dürfen es offensichtlich noch weniger. Wäre es nicht durchaus angesagt, auch hier den üblichen Ablauf ein wenig zu stören?

    Dieser Beitrag wurde heute im Blog der Tagesschau zensiert, wo auch „geldoderleben“ schon einen Beitrag hinterließ. Der Inhalt entstammt einer Videoaufzeichnung.

  122. 122 Daniel 02. Mai 2007 um 23:17 Uhr

    Fast „jeder” weiß DANK Internet was am Freitag im und vor dem Reichstag los gewesen ist. Ich gebe ab HEUTE keine 3,20 Euro mehr aus für ein Nachrichtenmagazin um mir Müntes Jubel gelaBBer rein zuziehen, während mittlerweile frustrierte Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit Artikel ins Netz stellen wie die Statistiken geschönt werden und sie mal so richtig die Schnauze voll haben… Lafontaine bringt den Mindestlohn zur Debatte weil die SPD ganz vergessen hat das sie die Kampagne gestartet hat. Die Union kann sich allenfalls eine gesetzliche Ächtung sittenwidriger Löhne vorstellen. „Sittenwidrig“ ist nach aktueller Rechtsauffassung ein Lohn dann, wenn er 30 Prozent unterhalb der ortsüblichen bzw. tariflichen Löhne liegt usw.usw.
    ERGO: Jeder der die Wahrheit wissen will liest im WEB und lässt die Gazette erstmal weg.

  123. 123 Franz 03. Mai 2007 um 9:06 Uhr

    Grüße aus München nach Berlin ;-)

    Schön der Vorschlag mit der Diskussion am Samstag – Open Air (Volleyballfeld)?

    Es heißt ja, Ihr seid aus mehreren Städten. Gibts auch was in München? Gibt’s da auch Bedarf dafür?

    Oder gleich in der „Gipfelwoche Heiligendamm“? …

  124. 124 Hartmut Barth-Engelbart 03. Mai 2007 um 11:05 Uhr

    was hab ich gejubelt …. das ist Wahre Kunst statt Ware Kunst.
    und fdann hab ich an 1967 denken müssen, als mich die Polizei vorm Bonner Bundeshaus festgenommen hat während einer EinMannAktion mit Plakaten und Transparenten gegen die Notstandsgesetze. Flublätter und Plakate beschlagnahmt, erkennungsdienstliche Behandlung – in Handschellen in der Polizeiwache im Bundeshaus mit schöner Aussicht auf den Rhein – von woaus sie eventuelle aus dem Wasser steigende „Störer“ beobachten konnten. Aussetzung nach 6 Stunden irgendwo im Wald um Bonn. Dann zu Fuß zum Hauptbahnhof, wo ich noch 10.000 Flugblätter sicherheitshalber deponiert hatte. Dann per Anhalter Rheinabwärts bis nach MA/LU/HD Flugblätter stecken auf allen Parkplätzen von Firmen … und Bahnhöfen. Dann erneute Festnahme in Michelstadt im Odenwald und wieder – morgens um halbfünf noch im Schlafanzug -erkennungsdienstliche Behandlung ….. „Die Enkel fechtens besser aus!“

  125. 125 Hartmut Barth-Engelbart 03. Mai 2007 um 23:04 Uhr

    Leute, einfach klasse. Nur stimmts mich etwas bedenklich, wenn ich mir den Aufwand ansehe, den man betreiben muss, um nicht medial „tot“ zu sein. Und selbst eure Superaktion haben sie fast verschweigen, wegschweigen können. Ich selbst neige etwas mehr zu Aktionen, wo ich die Leute direkt erreichen kann – etwas die WiderstandsLesungen und -Schreibungen, wo die leute direkt mitmachen können und sich auch einmischen, wenn die Staatsmacht mal meine Gedichte beschlagnahmt.

    So vor 20 bis 40 Jahren wäre ich noch bei euch mitgeklettert und gesprungen. Aber nach dem 5. Schädelbruch iast damit halt Schluss.

    Macht weiter so.

  126. 126 Geld oder Leben 04. Mai 2007 um 2:08 Uhr

    Guten Tag,
    im übrigen könnt ihr gerne unsere Sprüche:

    Wer bestimmt, wer der Gewinner ist ?
    Deine Freiheit gibt es nicht
    Du machst keinen Sinn, nur Geld
    Gegen ein Leben von der Stange
    Aus dem Lebenslauf springen
    Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar

    und unser Motto „Geld oder Leben“ benutzen.
    Wenn ihr hinter unseren Forderungen und Zielen steht, versteht sich.
    Verbreitet sie und setzt Zeichen in die Welt.
    Geld oder Leben

  127. 127 Lone Wolf 04. Mai 2007 um 6:33 Uhr

    Endlich, ENDLICH geht’s los! Vielen, vielen Dank für diesen phänomenalen Startschuss zum Aufbruch in ein besseres Jahrtausend! Ihr seid ab jetzt Familie für mich! Wenn ihr irgendetwas braucht, sagt’s mir! Ihr seid für immer Ehrengast in meinem Herzen! Seid euch meiner Hilfe gewahr! Ich liebe euch! Kontaktbüro in NRW vorhanden…?

  128. 128 Lone Wolf 04. Mai 2007 um 6:49 Uhr

    Hab die Tage die Redaktion der „Rheinische Post“ angerufen:

    Montag:
    Ich: Warum liest man nix darüber, wer das war?
    RP: Auf der Samstagausgabe ist das Titelseite.
    Ich: Sind aber nur fünf Zeilen drunter!
    RP: Hm. Warten Sie mal die Tage ab…

    Donnerstag:
    Ich: Warum liest man nix püber die Verantwortlichen? Werden da Informationen zurückgehalten?
    RP: Da müssen Sie die POLITIK fragen!
    Ich: Wieso? Halten die was zurück?
    RP: Sind wir nich für zuständig(!)! Müssen Sie die Politik fragen!
    Ich: Ach so! Dann wird also was zurückgehalten!
    RP: Schönen Abend!

    Hab gestern massiv den glauben an die deutsche Presse verloren! Hab gedacht, ne Pressegleichschaltung funktioniert heutzutage nur noch bei degenerierten Cowboys…!

  129. 129 kosmos64 04. Mai 2007 um 10:16 Uhr

    das steht ja eigentlich ausserhalb einer diskussion.
    die wünsche und hoffnungen, sind die treibenden kräfte.
    der wille jedoch ist irgendwo in unserer gesellschaft gebrochen.
    so verlagert sich eben das machtgefüge, und im bewusstsein der menschen ist die urtümliche angst vor der obrigkeit, durch die politische propaganda manifestiert.

    schöne aktion, mit kleinem wirken an grösse ziele zu gehen
    ist mutig und immer ein anfang.

    weiterso!!!

  130. 130 gustave 04. Mai 2007 um 12:51 Uhr

    more please!

  131. 131 Paul 04. Mai 2007 um 13:57 Uhr

    alles schön und gut.

    nur was zum teufel haben die google-anzeigen auf eurer seite verloren.

    erweckt bei mir den eindruck als wäre es euch nicht wirklich ernst.

    kurz vor der wahl werden sich die betreiber hier als fdp-mitglieder outen *lol

  132. 132 pantoffelpunk 04. Mai 2007 um 14:56 Uhr

    Halts Maul, Paul.

    Glaubst Du solche Aktionen werden gesponsert? Vielleicht von der deutschen Bank oder der Allianz? Oder ob so was am Ende Geld kostet? Hast Du die Jungs und Mädels nach ihrem Spendenkonto gefragt? Da kannst Du dann ja mal ein, zwei Montasgehälter draufschieben, dann schmeißen Sie die Google-Anzeigen sicher raus und sind auch in Deinem Sinne ganz revolutionär!

    Mann Mann Mann.

  133. 133 smick-smack 04. Mai 2007 um 21:22 Uhr

    Wirklich eine sehr löbliche Aktion, meinen Glückwunsch!

    Ich glaube Ihr habt da einen Nerv der Zeit getroffen – und freigelegt. Jetzt braucht es nur noch eine ordentliche Wurzelbehandlung! Die natürlich manchmal auch etwas „schmerzhaft“ sein kann…

  134. 134 smick-smack 04. Mai 2007 um 21:24 Uhr

    Pro vollumfängliche Volksabstimmuns-Demokratie,
    der „Publikumsjoker“ !

    Salute

  135. 135 RTFID 04. Mai 2007 um 22:48 Uhr

    Hallo, es war eine sehr schöne Aktion von euch. Es ist schade, dass die Presse (zumindest die in meinem Blickfeld) einfach nur darauf eingegangen ist, „wie das nur passieren konnte“ (sicherheitstechnisch). Gruß

  136. 136 Annika Kitzmann 05. Mai 2007 um 13:20 Uhr

    Hallo

    Zufällig war ich an diesem Tag auch in Berlin und muss sagen, dass ich zunächst garnicht verstanden habe, was mit dieser Aktion erreicht werden sollte. Allerdings habt ihr mich so beeindruckt, dass ich versucht habe mich darüber zu informieren und gott sei dank auf diese seite gefunden habe.
    Insbesondere stimme ich euch in dem Punkt zu, dass man in die heutigen PolitikerInnen nicht mehr allzu große Hoffnungen setzen kann, da sie zu sehr in ihren Grundsätzen verankert sind.Bestes Beispiel hierzu ist der Abgeordnete Willsch von der CDU.

    Meine Klasse hatte das Glück mit ihm ein ausgiebiges Gespräch führen zu dürfen, indem er uns aber weniger Auskunft über die deutsche Politik als viel mehr Anregungen zur Wahl seiner Partei gegeben hat. Wie auch von euch erwähnt, war er kaum fähig sich über die Arbeitslosigkeit in Dtschl. zu äußern ( obwohl sein Fachgebiet der Haushalt ist!)Desweiteren war er nichteinmal darüber informiert, übe welches Thema der Bundestag soeben getagt hatte, obwoh er selbst anwesend war! ..
    Ich muss sagen, dass auch ich euch total zustimme.Ihr könnt etwas erreichen, wenn ihr so weiter macht!Und ich würde es auch sehr begrüßen WENN ihr wirklich etwas erreicht.
    So kann es mit Deutschland nicht weitergehen !!

    Liebe Grüße und viel Erfolg
    Annika Kitzmann

  137. 137 tar 05. Mai 2007 um 18:14 Uhr

    zunächst einmal war die aktion teilweise berechtigt, andererseits schoß sie in die falsche richtung, denn die notwendigkeit der bundesregierung, die wirtschaft anzukurbeln und ihr zu dienen, schlägt sich im kapitalismus selbst nieder:

    http://www.freace.de/artikel/200703/210307a.html

    lösungsansätze findet man derlei unterschiedliche. da gibt es die freiwirtschaft samt bodenreform unter dem verbesserten vorbild von silvio gesell mit abschaffung des bestehenden zinssystems. dann gibt es das bürgergeld / bedingungsloses grundeinkommen, welches allerdings in letzter zeit schamlos ausschließlich für den unternehmer positiv zurecht gebogen wird. dann wäre da eine neue mindestlohnregelung in aussicht oder eine umverteilung des geldes (max. besitz eines menschen auf 50 mio. € beschränkt) usw. usf.

    2 seiten zum anregen:

    -> http://inwo.de
    -> http://www.geldcrash.de

  138. 138 tar 05. Mai 2007 um 18:16 Uhr

    ich möchte noch einen interessanten link hinzufügen:

    -> http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/meudalismus.htm

  139. 139 diVega 05. Mai 2007 um 19:38 Uhr

    Ganz grosses Kino. Ich könnte jeden einzelnen Satz unterschreiben.

  140. 140 Jan 05. Mai 2007 um 20:07 Uhr

    Ihr bringt die Dinge so auf den Punkt wie es sein muss, kein komisches abstraktes Gefasel sondern die eigentliche Grundproblematik, und das auf den Punkt und sehr menschlich verfasst – meine Hochachtung.

    Falls ihr auf der Suche nach kostenlosem und werbefreien Webspace seid, kann ich euch diesen zur Verfügung stellen. Ist kein Ding, und meiner Meinung nach habt ihr jede Unterstützung verdient.

    Danke für die tolle Aktion, die mich sehr bewegt hat.

    Jan

  141. 141 huggy 05. Mai 2007 um 21:55 Uhr
  142. 142 Angelika Nöske 06. Mai 2007 um 9:55 Uhr

    Professionell wie Greenpeace und so respektlos wie einst die Grünen gegenüber den Volksveräpplern im Bundestag = Saubere Arbeit! (-:

    …die Grünen sind ja nun leider sehr angepasst und lendenlahm geworden, die Jungen müssens reißen. Ran an den Speck!… (-;

    Hörte heute einen Radiokommentar: „Man müsse nur mal wieder das Grundgesetz lesen und ernst nehmen, das käme praktisch einer Revolution in Deutschland gleich“. (Würde des Menschen, Eigentumsverpflichtung/Enteignung, Recht/Pflicht auf Widerstand bei Abfall vom GG.)

    Schöne Grüße

  143. 143 mathias 06. Mai 2007 um 11:55 Uhr

    hut ab.
    bin sehr erfreut über die tiefe der gedanken.
    bravo.

  144. 144 Matthias 07. Mai 2007 um 2:23 Uhr

    Bin gerade erst auf die tolle Aktion aufmerksam geworden und hab gleich was dazu auf meinem Blog gepostet. Wir brauchen mehr solch intelligenten und gelungenen Protest. Weiter so!

  145. 145 Gontzo2000 07. Mai 2007 um 12:04 Uhr

    Endlich mal eine Aktion nach meinem Geschmack. Wo und wann gibts was neues von euch. Ich würde gerne mitmachen.
    Lasst uns endlich mit allen friedlichen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen zeigen das wir DAS VOLK der Staat sind und die Macht haben sollten und nicht die regierende Kaste ( Ihr seid unsere Angestellten und wir das VOLK sind die Bosse).

  146. 146 Gontzo2000 07. Mai 2007 um 12:25 Uhr

    „Der Mensch ist ein austauschbarer Funktionsträger in einer sinnlos wachsenden Wirtschaft, wer sich weigert oder scheitert, ist nur noch Abfall.“

    Wer krank wird und deshalb nicht mehr kann ist abgeschrieben, ich rede aus eigener Erfahrung.
    Letztes Gehalt waren 3600 DM Netto heute muß ich mit meiner Familie von Hartz IV „leben“ bzw dahinvegetieren. Es fehlt an allen Ecken.
    Brille: kann ich nicht bezahlen
    Zahnersatz : dto
    Miete : wird knapp
    Lebensmittel : wird 1-2 wochen vor Monatsende sehr knapp

  147. 147 Berthold Haustein 07. Mai 2007 um 12:43 Uhr

    Es ist der genuine Vorteil des demokratischen Systems, sich selber zu ändern, Reform als selbstkritisches Politikum im Zeichen soziokultureller Progression, begreifen zu können. So gesehen ist Kritik von außerhalb demokratische geprägter Regularia, von außerhalb demokratische geprägter Politik, ein Eingeständnis des eigenen Scheiterns, nicht des Scheiterns des Systems.
    Das Folgen eines mehrheitlichen Willens ist nicht auf einen teleologische Ergebnisfindungsprozess konzentriert, sondern nimmt Einbußen an Vernunft und Effizienz und an einer Art Gut-Menschen-Tum bereitwillig hin, um alle Menschen mitnehmen zu können. Demokratie rechtfertigt sich und ihre Ergebnisse aus sich selbst.
    Utopien kann man sich wünschen, zuoft verliert man dabei den Blick für das, was es konkret zu verändern gilt. Niemand will einen Diskurs über unsere Gesellschaft verhindern, aber er sollte doch in und von unserer Gesellschaft geführt werden und nicht dogmatisches Resultat eines anti-demokratischen Protestaktionismus sein.

  148. 148 Angelika Nöske 07. Mai 2007 um 13:59 Uhr

    Es geht nicht um „Anti-Demokratie“ sondern um „Superdemokratie“!

  149. 149 Angelika Nöske 07. Mai 2007 um 14:00 Uhr

    Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit bestimmt!

    Heute darf man aber alleine Parteien aufgrund ihrer meist verlogenen Wahlverprechen wählen, die dann mehrheitlich die Politik und Gesetzte bestimmen. (Nachdem sie sich von Lobbyisten hat „beraten“ lassen…)
    Das ist deutlich zu wenig, wir ständig mißbraucht, und hat die Reichen immer reicher werden lassen.

    Wählerunzufriedenheit und Wahlbeteiligungen lassen sich nur wieder verbessern, wenn die Menschen direkten Einfluss auf Gesetzt nehmen können, in Form von Volksabstimmungen zu allen relevanten Themen!

  150. 150 Tobias 07. Mai 2007 um 17:38 Uhr

    Coole Aktion! Euer Mut ist bewundernswert!
    Ich denke die Diskussion ist in Gang gesetz.
    LG Tobias

  151. 151 Angelika 07. Mai 2007 um 21:30 Uhr
  152. 152 Eric Manneschmidt 07. Mai 2007 um 23:38 Uhr

    Als Nicht- (oder Kaum-) Fernsehgucker hab ich irgendwie erst eben von Eurer Aktion und Webseite Kenntnis bekommen.
    Vielleicht interessant (oder auch nicht): Petition „Volksabstimmung“ und „Bedingungsloses Grundeinkommen für alle“ zum mit- und nachmachen: http://www.politik-werkstatt.de/petition2.htm

    Freue mich auch ggf. über Feedback.

  153. 153 Klaus-Peter Willsch 10. Mai 2007 um 13:20 Uhr

    Antwort an Annika Kitzmann:

    Hallo Annika,

    finde ich ganz schön unfair, mich als „schlechtes Beispiel“ in irgeneinem Blog zu benennen, ohne sich selbst an der Diskussion zu beteiligen oder dem, den man öffentlich kritisiert, zuerst mal direkt anzusprechen.

    Mein Eindruck des Gesprächs mit Euren Klassen war übrigens positiv.

    Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich Deine Bemerkung, daß wir zuviele Politiker hätten, die fest in ihren Grundsätzen verankert sind. Wenn man nämlich nur Politiker ohne Grundsätze zur Wahl hat, weiß man nie, welche Politik man nach seiner Stimmabgabe bekommt.

    mfg
    Klaus-Peter Willsch, MdB

  154. 154 Mick Inorbit 10. Mai 2007 um 15:01 Uhr

    Hallo!
    Ich habe tiefen Respekt vor Leuten, die derartige Aktionen unternehmen. Als ich das Bild von dem Transparent in der Süddeutschen gesehen habe, ist mir fast die Butter vom Brot gefallen. Sehr, sehr gute Aktion. Gewaltfrei, subtil und vor allem: treffsicher. Sympathieträger Dirk Niebel, FDP, sprach ja von einem „Angriff auf das Parlament“…
    Ich wünschte mir mehr zivilen Ungehrosam in dieser Gesellschaft, mehr Aktionen wie diese, mehr politisches Uurechtsbewußtsein. Leider sitzt aber die breite Masse dumpf vor dem Fernseher und guckt Deutschland sucht den Suppenkasper.
    Andere Frage: Wie zum Henker seid ihr da raufgekommen, habt ihr die Seile, Karabiner und so weiter mit reinnehmen dürfen oder seid ihr von außen da rauf? Welche Konsequenzen hat die Aktion für Euch? Anzeige wegen Landfriedensbruch oder so etwas?
    Grüße!

  155. 155 JeMe 11. Mai 2007 um 11:02 Uhr

    meinen Respekt!

  156. 156 Charlie 11. Mai 2007 um 15:49 Uhr

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch und danke. Gut organisiert, toll realisiert und super motiviert.
    Wie die vielen Kommentare hier zeigen, ist eure Aktion gut angekommen und hat den wohl erwünschten Effekt, dass sich viele Menschen an dieser Diskussion beteiligen erreicht.
    Mir persönlich schwillt zwar der Hals an, wenn ich so (tschuldigung „dreckiges“) rechtes Gekritzel lese, aber, wie auch erwähnt wurde, wer Freiheit fordert muss auch das hinnehmen. Damit möchte ich diesen Personen aber auch nicht mehr Interesse opfern und hoffe, dass sich niemand von so einfallslosen und schwachen Versuchen der Manipulation und Verdrehung von Worten beeinflussen lässt. (Bismark verzieh dich zu deinen Heringen)
    In meinem Umkreis gibt es bis auf eine Person, die für mich seit langem Vorbild und Hoffnung ist, leider so gut wie keinerlei Interesse an politischen, sozialen oder ökologischen Themen. All diese dem Konsumwahn verfallenen Zombies, die sich nur für das eigene Wohlergehen, den eigenen Besitz und die eigene „Freiheit“ interessieren, werden wohl leider erst was von euren Aktionen mitbekommen und sie befürworten, wenn es zu spät ist und es ihnen persönlich an den Kragen geht. Euer Wunsch nach „einer Gesellschaft, in der alle Menschen Politik leben“ ist wunderbar, wird aber, so habe ich das Gefühl, von den meisten Menschen nicht unbedingt geteilt. Ich erlebe es immer wieder, dass es vielen schon lästig ist, wenn sie sich anhören sollen, was in Südamerika abgeht, wenn Menschen erschossen werden, weil sie den Gas- und Ölmultis nicht weichen wollen, anstatt sich über die Fußballergebnisse zu unterhalten oder, wenn man versucht eine Diskussion über die letzten Vorschläge Schäubles anzufangen, statt sich über Knut zu amüsieren. Es geht vielen Menschen anscheinend zu gut, als dass sie sich interessieren. Sie verstehen nicht, dass „Freiheit“ mehr bedeutet, als die Freiheit aus 30 TV-Kanälen zu wählen oder in den Urlaub zu fliegen, wohin man gerne möchte. Erst, wenn sie mehr arbeiten sollen für weniger Geld, wenn die eigene Behandlung beim Arzt nicht mehr von der Kasse gezahlt wird oder das Benzin so teuer ist, dass sie sich die Karte zum nächsten Heimspiel nicht mehr leisten können, vielleicht dann, werden sie einsehen, dass was nicht stimmt und rufen „warum tut ihr denn nichts?“
    Viele Menschen denken tatsächlich, sie wären selbst dafür verantwortlich, dass es ihnen so gut geht. Es ist unbequem daran zu denken, dass ganze Generationen vorher dafür bluten mussten, dass Menschen in Asien, Afrika oder Südamerika dafür ausgebeutet werden oder die Umwelt dafür zur Kasse gebeten wird. „Das ist doch alles soweit weg und nur Schwarzseherei!“ Diese Menschen haben sich nur ins gemachte Nest gesetzt und denken tatsächlich, dass sie es verdient hätten in diesem Wohlstand zu leben oder, dass die anderen eben Pech haben.
    Ich hoffe, dass es viele von solchen Aktionen, wie eurer gibt, damit vielleicht einige Menschen aus ihrer Lethargie aufwachen und sich Gedanken machen, sich wehren oder umdenken. Es ist nichts gottgegeben und wer stagniert bewegt sich zurück, wie man zur Zeit in Deutschland nur all zu gut beobachten kann. Ich sehe zwar keine prompte Lösung aus der Misere, aber seit langem habe ich endlich mal wieder das Gefühl es tut sich was. Es gibt eine Bewegung aus der Lösungen erwachsen könnten. Dafür danke ich euch und denen, die sich engagieren. Weiter so!

  157. 157 Jamie 11. Mai 2007 um 19:06 Uhr

    Hi,

    auch ich finde Eure Aktion sehr gut!
    Die Zeit für Anmerkungen/Kritik zu Eurem Text hab ich leider nicht, insgesamt find ich`s aber Super.
    Und wollte mal auf einen link Aufmerksam machen, der Euch eventuell interessiert!? > www.inclusivedemocracy.org/journal

    Grüße, Jamie

  158. 158 mathias 11. Mai 2007 um 20:40 Uhr

    die aktion ist gut,sowas müßte es mehr geben auf friedlichem wege,damit die menschen dieser gesellschaft erwachen,und wieder füreinander kämpfen und sich gegensetig raum zum leben geben.

  159. 159 this is not a terrorist act 12. Mai 2007 um 19:23 Uhr

    Herzlichen Glückwunsch! Mit dieser Aktion habt ihr Euch als temporären Content der Website http://thisisnotaterroristact.org qualifiziert.

    Realitätsgestaltung ist alles!
    Weiter so :-)

  160. 160 M 13. Mai 2007 um 22:24 Uhr

    DANKE!
    stand up. speak up.

  161. 161 Björn Libhit 14. Mai 2007 um 1:16 Uhr

    Tja, die Ironie des Schicksals in seiner feinsten Form! Die beiden Google-Anzeigen unter eurem Manifest waren für Geldanlagen bzw. Aktienfonds….

  162. 162 mr moe 14. Mai 2007 um 1:29 Uhr

    Werbung entfernen:

    Wer sich von Werbung im Netz gestört fühlt, kann was dagegen tun…

    Einfach firefox und die erweiterung „adblock plus“ installieren. tada!

  163. 163 Heido 14. Mai 2007 um 11:04 Uhr

    Hallo,
    habe über Euch nun auch in der ZEIT und der Sonntasg-FAZ gelesen. Ich fand Eure Aktion im Bundestag/Reichtstag sehr mutig und unterstützenswert und habe mich köstlich amüsiert über die verwunderten Blicke der Abgeordneten im Fernsehen. Macht weiter und ich würde gerne mal zu einem Eurer Treffen kommen.

    Ciao Heido

  164. 164 maßgeschneiderte Demokratie 14. Mai 2007 um 16:28 Uhr

    Demokratie 2.0

    Artikel bei Telepolis.de über eine Synthese von Direkter und Repräsentativer Demokratie auf individueller Basis:

  165. 165 massgeschneiderte Demokratie 14. Mai 2007 um 16:32 Uhr

    Demokratie 2.0 ?

    Artikel bei Telepolis.de über eine Synthese von Direkter und Repräsentativer Demokratie auf individueller Basis:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24455/1.html

  166. 166 cathune 14. Mai 2007 um 19:10 Uhr

    Hallo,

    ich habe leider diesen ewig langen Blog nicht gelesen – sondern nur den Telepolis-Artikel. Aber ich möchte dennoch meinen Senf hinzugeben :-)

    Geld oder Leben kritisiert unser Wirtschaftssystem und – absolut zurecht meiner Meinung nach – und möchte etwas daran ändern. Es sollen Konzerne zerschlagen werden etc.. Im Prinzip wäre das eine verdammt gute Sache… aber wie soll das geschehen? Die Regierung übernehmen und sowohl Konzerne wie auch gewinnorientiertes Denken verbieten? – Selbst wenn das gelänge, wäre das eine neue Form der Tyrannei – Verbote können keine Lösung sein. Der richtige Weg wäre genau zu analysieren, wie es dazu kommt, daß sich Konzerne bilden und die Vorraussetzungen dafür abzuschaffen. Und diese Vorrausetzungen liegen meiner Meinung nach im zugrundeliegenden Finanzsystem verankert. Wenn das Finanzsystem angepaßt wird, können Menschen immernoch egoistisch sein und gewinnorientiert denken und trotzdem könnten alle Visionen und Utopien erfüllt werden (vgl. z.B. www.joytopia.de). Alles läuft auf die Frage hinaus: ist unser Finanzsystem stabil oder instabil? (im Moment ist zweiteres der Fall)

    Um das alles ein wenig genauer zu erläutern, hier ein kleiner „Artikel“, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe (und doch die ganze Problematik nur äußerst oberflächlich skizziert):

    8. Dezember 2005

    Da ich mehrfach darum gebeten wurde, stelle ich
    in diesem kurzen Bericht einige interessante Fakten
    über unser Geldsystem dar, die ich bei zwei
    Vorträgen von Bernd Senf erfahren habe – ergänzt
    um die Erkenntnisse einger anderer Quellen.
    Ein paar Worte zu Bernd Senf: er ist Professor an
    der FHW (Fachhochschule für Wirtschaft) Berlin
    und er kritisiert unser gegenwärtiges Gesellschaftssystem
    in vielen Punkten – nicht nur im Punkt
    Geld. Über seine Erkenntnisse (die er natürlich
    größtenteils von anderen Menschen übernommen
    hat – er ist soz. ein Kritik-Sammler) hält er an
    der FHW kostenlose Vortragsreihen für die allgemeine
    Öffentlichkeit. Seine Internetseite ist:
    http://www.berndsenf.de

    Ich möchte hier von drei Dingen Berichten: von
    der Praxis der Geldschöpfung (ganz einfach nachzuvollziehen),
    von dem Problem des Liquiditätsvorteil
    des Geldes nach Sylvio Gesell (schon etwas
    komplizierter aber ein zentraler Punkt) und von
    dem Problem mit den Zinsen (wieder ganz leicht
    und zentral). Wer nichts mit den Begriffen anfangen
    kann: keine Sorge – einfach weiterlesen.

    1. Die Praxis der Geldsch¨opfung
    Wer von Euch hat sich schon einmal darüber
    gedanken gemacht, woher überhaupt unser Geld
    stammt? – Wahrscheinlich niemand, denn Geld ist
    ja eine Selbstverständlichkeit. Klar – alle wissen,
    daß das Geld von der Zentralbank gedruckt wird
    und daß damit alte Geldscheine gegen neue ersetzt
    werden. Aber nun bleibt die Gesamtmenge des
    im Umlauf befindlichen Geldes ja nicht konstant.
    Denn die Geldmenge eines Wirtschaftssystems sollte
    immer die verfügbare Warenmenge in dem System
    widerspiegeln; gibt es zuviel Geld, kommt es
    zur Inflation, gibt es zu wenig Geld, gibt es Deflation
    - beides wirkt sich extrem schädlich auf die
    Volkswirtschaft aus.
    Also: die Geldmenge ist nicht konstant, sondern
    sie muß wachsen, da ja auch unsere Wirtschaft
    wächst (was sie in Absolutwerten übrigens schneller
    tut, als zu Zeiten des ,,Wirtschaftswunders'‘,
    nur die Prozentzahlen sind gefallen). Aber: wie
    kommt denn das neue Geld, das von der Zentralbank
    gedruckt wird, in Umlauf? – Antwort: durch
    Kreditvergabe. D.h. der Staat oder die Geschäftsbanken
    leihen sich von der Zentralbank Geld – gegen
    Zinsen natürlich. Soweit ist das noch vielen
    Leute bewußt.
    Aber weiter denken die wenigsten: wenn die Zentralbank
    Zinsen für das Geld verlangt, fordert sie
    mehr Geld zurück, als sie ausgegeben hat. Nun ist
    aber die Zentralbank die einzige Institution, die
    Geld ausgeben darf. D.h. das Geld, das sie als
    Zinsen einfordert existiert gar nicht! Der scheinbare
    Ausweg aus diesem Dilemma: die Schuldner
    müssen neue Kredite aufnehmen, um die Zinsen
    der alten zu bezahlen – und sie werden damit
    unausweichlich weiter in die Schuldenfalle getrieben.
    Natürlich gilt dies nur aus volkswirtschaftlicher
    Sicht: ein einzelnes Unternehmen hat immer
    die Möglichkeit genug Geld zu verdienen, um der
    Schuldenfalle zu entkommen. Aber auf Dauer und
    im Schnitt aller Schuldner besteht diese Möglichkeit
    nicht – einfach weil das Geld zum Zurückzahlen
    der Zinsen nicht vorhanden ist.
    Natürlich kann dieses Spiel von Neuverschuldung,
    um die Zinsen zu bezahlen, nicht beliebig weit
    fortgesetzt werden. Irgendwann ist ein Schuldner
    so hoch verschuldet, daß er
    keinen neuen Kredit mehr bekommt. Ergo: die alten
    Kredite platzen und der Schuldner verliert den
    gesamten Besitzs, den er als Sicherheit für seine
    Kredite hinterlegt hat (denn sonst hätte er ja gar
    keinen Kredit erhalten) an die Bank – i.A. wird
    dieser dann zwangsversteigert.
    Also: in unserem Geldsystem ist die Überschuldung
    der Gesellschaft bereits inherent vorhanden, weil
    jeder Geldschein vom Tag seiner ,,Geburt'‘ an bereits
    mit Schulden und Zinsforderungen behaftet
    ist (die ,,Erbsünde'‘ des Geldes). Da auf diese Weise
    ein Unternehmen nach dem anderen Pleite gehen
    muß, führt dies auch automatisch zu einer Monopolisierung
    der Wirtschaft – und damit zu weiteren
    Problemen. Im Endeffekt würde sich jeglicher Besitz
    eines Landes in den Händen der Zentralbank
    anhäufen, wenn es nicht schon vorher zu extremen
    Krisen kommen würde (die i.A. eine Geldentwertung
    nach sich ziehen).
    Und noch eins: die Zentralbanken sind selbstverständlich
    Privatbanken und keine öffentlichen
    Institution, auch wenn deren Namen meist so
    klingen (Beispiele: Bundesbank in Deutschland,
    Federal Reserve Bank in den USA). Allerdings
    hält,soweit ich weiß, in Deutschland und einigen
    anderen Ländern der Staat die Aktienmehrheit an
    der jeweiligen Zentralbank. Nur: an deren Gewinnen
    ist er offensichtlich nicht beteiligt, denn sonst
    hätten wir keine horrende Staatsverschuldung, sondern
    der Staat würde im Geld schwimmen. Außerdem
    reicht es schon, daß die Federal Reserve
    Bank privat ist, da 80% allen Geldes auf der Welt
    Dollar sind.

    2. Das Problem des Liquiditätsvorteils des Geld -
    nach Sylvio Gesell
    Alles was ich im vorigen Abschnitt berichtet habe
    war mir neu und ich finde es sehr beunruhigend
    und mitteilenswert. Nicht weniger beunruhigend
    und mitteilenswert und sogar noch grundlegender
    ist das Problem, das ich in diesem Abschnitt schildern
    möchte – es war mir im Prinzip schon bekannt,
    nur hatte ich es bisher noch nie so klar begriffen.
    In einer optimalen Volkswirtschaft existiert eben
    die Menge Geld, die den Wert der produzierten
    Waren widerspiegelt. Zudem gibt es einen
    geschlossenen Geldkreislauf zwischen Einkommen
    und Konsum. Das heißt, die Bevölkerung gibt ihr
    Einkommen für den Konsum aus, die Unternehmen
    produzieren mit diesem Geld neue Waren und zahlen
    es als Einkommen wieder an die Arbeitnehmer
    (also die Bevölkerung) aus, diese kaufen damit wiederum
    die produzierten Waren, etc.. Natürlich weiß
    jeder, daß einige Menschen mehr Geld verdienen,
    als sie ausgeben können oder wollen: sie sparen.
    Was passiert, wenn dieses gesparte Geld ,,unters
    Kopfkissen'‘ gelegt wird und so dem Geldkreislauf
    entzogen wird? – Es ist nicht mehr genügend Geld
    vorhanden, um die produzierten Waren zu kaufen!
    D.h. die Unternehmen bleiben auf ihren Waren sitzen
    oder müssen sie unter Preis verkaufen. Folge:
    Unternehmen gehen Pleite, Arbeitslosigkeit, usw..
    Man bezeichnet diesen Geldmangel als ,,Deflation'‘.
    Nun legt der Sparer i.A. natürlich sein Geld nicht
    unters Kopfkissen, sondern verleiht es an die Bank,
    die es wiederum wieder als Kredite weiterverleiht.
    Mit diesen Krediten werden dann die produzierten
    Waren gekauft und der Geldkreislauf ist wieder
    geschlossen. Soweit jedenfalls die klassische (bzw.
    neoklassische und neoliberale) Theorie der Ökonomie.
    An dieser Stelle springt Sylvio Gesell (ein kritischer
    Ökonom von Anfang des 20. Jahrhunderts) ein. Er
    bringt den sog. Liquiditätsvorteil *) des Geldes ins
    Spiel; er drückt aus, daß derjenige, der sein Geld
    nicht zur Bank bringt, es also ,,unter dem Kopfkissen'‘
    behält, immer ,,flüssig'‘ ist. Somit verfügt
    er über die Möglichkeit, kurzfristig in Geschäfte
    mit sehr hohem Gewinnpotential zu investieren
    (sprich: mit dem Geld zu spekulieren) – während
    derjenige, der sein Geld an die Bank verleiht, es nicht
    so schnell wieder ,,flüssig'‘ machen kann, so daß
    diese profitabeln Geschäfte an ihm vorbeigehen.
    Es macht also nur dann Sinn, sein Geld der Bank
    zu geben, wenn die Zinsen so hoch sind, daß sie
    mindestens mit dem Liquiditätsvorteil gleichziehen.
    Wenn dies zutrifft, wird der Geldkreislauf geschlossen;
    wenn nicht, wird das Geld dem Kreislauf
    entzogen – mit den oben beschriebenen Konsequenzen.
    Nun sind entsprechend hohe Zinsen allerdings
    auch kein Ausweg auf Dauer, wie im nächsten
    Abschnitt geschildert wird.
    Gesell folgerte aus diesen Tatsachen, daß man -
    so lange das Geld über seinen Liquiditätsvorteil
    verfügt – nur zwischen zwei Übeln wählen kann:
    Entzug des Geldes aus dem Wirtschaftskreislauf
    und Deflation oder hohe Zinsen und Überschuldung
    der Gesellschaft. Sein Lösungsvorschlag war,
    eine Umlaufsicherungsgebühr einzuführen. Das bedeutet,
    daß Geldbesitz mit Gebühren belegt wird,
    die so hoch sind, daß sie den Liquiditätsvorteil ausgleichen.
    Es gab seitdem viele Parallelgeldversuche,
    die eben diese Umlaufsicherungsgebühr beinhalteten
    - meist in Form einer (z.B. monatlichen)
    Geldentwertung. Einer der bekanntesten Versuche
    wurde während der Weltwirtschaftskrise in den
    30er Jahren in Wörgl, einer Gemeinde in Östereich,
    gestartet – mit einem atmeberaubenden Erfolg:
    während rings um die Wirtschaft am Boden
    lag, florierte sie in dieser Gemeinde, wie nie zuvor.
    Aufgrund des Erfolges dehnte sich das Geltungsgebiet
    dieses Parallelgeldes immer weiter bis aus – bis
    die Östereichische Zentralbank einschritt und dieses
    Geld verboten wurde.
    Ein weiteres Beispiel stammt aus dem Mittelalter
    (Quelle: http://www.geldcrash.de): für die
    Herrscher war es immer ein Problem die Steuern
    einzutreiben, denn es mußten Steuereintreiber
    bezahlt werden, die durch die Dörfer und Städte
    zogen und die Bevölkerung versuchte ständig ihr
    Vermögen zu verstecken, um möglichst wenig Steuern
    zahlen zu müssen. Ein findiger Herrscher um
    1150 kam dann aber auf die Idee, jedes halbe Jahr
    eine neue Währung einzuführen und die alte zu
    entwerten. Jeder mußte dann sein Geld in die neue
    Währung umtauschen (die Verwendung des alten Geldes
    war bei Strafe verboten) – und dabei wurden dann
    gleich die Steuern einbehalten. Das war also effektiv
    eine Umlaufsicherungsgebühr, die zu einem
    nie dagewesenen (nagut – wahrscheinlich lange
    nicht dagewesenen) Wirtschaftsaufschwung führte.
    In dieser Zeit wurde Geld zinslos verliehen, weil ja
    auf das Geld Steuern zu zahlen waren, auf vergebene
    Kredite jedoch nicht. Die tägliche Arbeitszeit
    (zumindest für freie Bürger) betrugt 6 Stunden,
    wobei bis zu 150 Tage im Jahr frei waren und nicht
    gearbeitet werden mußte. Auch praktisch sämtliche
    Kathedralen des Mittelsalters stammen aus dieser
    Zeit: sie wurden nicht von den Herrschern finanziert,
    sondern von den Bürger, die ihr Geld für deren
    Bau spendeten. Dieses Wirtschaftssystem endete
    300 Jahre später, als die Familie der Fugger
    ein neues, zinsbasiertes Geldsystem einführte (teilweise
    mit 100% Zinsen pro Tag). Damit häufte die
    Familie ein unglaubliches Vermögen an, während
    die Bevölkerung in kürzester Zeit verarmte. Zu dieser
    Zeit wurde auch der Bau an den Kathedralen
    eingestellt – daher die vielen unvollendeten Kathedralen
    des Mittelalters, die erst im 19. Jahrhundert
    fertig gestellt wurden (z.B. der Kölner Dom). Und
    noch etwas: in den 300 Jahren des Wohlstandes gab
    es keine Kriege in Europa…

    3. Das Problem mit den Zinsen
    In Abschnitt 1 wurde erläutert, warum Zinsen
    zerstörend wirken, wenn sie von den Zentralbanken
    bei der Geldschöpfung erhoben werden.
    Aber Zinsen wirken, wie im 2. Abschnitt angedeutet,
    auch dann zerstörend, wenn sie nicht an die
    Geldschöpfung gekoppelt sind. Und das ist leicht
    nachzuvollziehen.
    Geldbesitzt wächst Dank der Zinsen exponentiell
    an **). Diese Zinsen werden von den Kreditnehmern
    bezahlt. Also wachsen auf der anderen Seite auch
    Schulden und Zinslasten exponentiell.
    Um das zu verdeutlichen, schildere ich hier
    nocheinmal die Auswirkungen eines der beiden
    Übel des Liquiditätsproblems am Beispiel des Staates:
    der Staat hat natürlich Interesse daran, daß
    es nicht zu einer Deflation mit ihren verheerenden
    Konsequenzen kommt. Er muß daher dafür
    sorgen, daß das Zinsniveau hoch bleibt. Da das
    Zinsniveu von Angebot und Nachfrage abhängt
    und das Geldangebot wie oben geschildert exponentiell
    steigt, muß die Kreditnachfrage (aus Sicht
    des Staates) ebenso exponentiell steigen. Da irgendwann
    die private Kreditnachfrage dafür nicht
    mehr ausreicht (exponentielles Wirtschaftswachstum
    ist schließlich unmöglich), muß der Staat die
    Kreditnachfarge künstlich aufrecht erhalten und
    sich verschulden. Das ist der wahre Grund für unsere
    Stastsverschulgung (und die eines jeden Landes)!
    Und die Versprechungen der Regierung, diese
    Schulden abzubauen oder auch nur die Neuverschuldung
    zu verhindern, können gar nicht eingehalten
    werden, sonst käme es sofort zur Deflation
    und der damit verbunden Wirtschaftskrise.
    Die ständig steigende Verschuldung des Staates
    führt natürlich zu einem ebenso ebenso exponentiell
    steigenden Anteil der Zinslast am Sozialprodukt.
    Im Gegenzug werden dann Jahr für Jahr andere
    Ausgaben gekürzt (Bildung, Sozialwesen, etc.)
    und Staatsunternehmen privatisiert. Um das Problem
    etwas zu mildern, wird die Parole herausgegeben,
    daß wir mehr Wachstum benötigen, obwohl
    das den absehbaren Zusammenbruch auch nur geringfügig
    herauszögern kann…

    4. Schlußbemerkung
    Warum mache ich mir eigentlich Gedanken zu diesen
    Dinge und warum lege ich soviel Wert darauf
    sie weiterzuerzählen? Weil dieses Wirtschaftssystem
    einer der (und vielleicht sogar der) Verursacher
    für das Leid dieser Welt ist : Kriege, Wirtschaftskrisen,
    Umweltveschmutzung, Ausbeutung,
    etc. – all das wird direkt oder indirekt von unserem
    Wirtschaftssystem verursacht (was ich hier im
    Detail nicht dargelegt habe – und im Detail meist
    auch gar nicht darlegen kann – ich kann da nur auf
    diverse Literatur zum Thema verweisen, wie z.B.
    von Bernd Senf).
    Aber das Wissen um diese Fakten, ist der erste
    Schritt zur Besserung: nur wer weiß, was eigentlich
    schief läuft, kann sich auch dafür einsetzen, es
    zu ändern. Also wenn dieser Text auch keine (oder
    wenig) Auswege aus dem Dilemma bietet, soll er
    wenigstens zum nachdenken anregen. Und laßt es
    Euch ja nicht einfallen, den Kopf in den Sand zu
    stecken und zu sagen: ,,ich kann ja sowieso nichts
    ändern'‘ – denn dann ändert Ihr wirklich nichts.
    Behaltet statt dessen dieses Wissen im Kopf, erweitert
    es, erzählt es weiter und unterstüzt zu gegebener
    Zeit die Leute, die etwas ändern wollen.
    Und wer weiß – vielleicht gehört Ihr ja auch selbst
    zu diesen Leuten!

    *) Der Ausdruck ,,Vorteil'‘ des Begriffes
    ,,Liquiditätsvorteil'‘ bezieht sich eigentlich auf den
    Vorteil des Geldbesitzes gegenüber dem Besitz an den
    anderen beiden Elementes des Wirtschaftskreislaufes: Waren
    und Arbeitskraft. Ein Geldbesitzer kann sein Geld beliebig
    lange dem Wirtschaftskreislauf vorenthalten, ohne
    Konsequenzen fürchten zu müssen. Ein Warenbesitzer
    hingegen kann das nicht, da er evtl. verderbliche Waren
    besitzt und Lagerkosten aufbringen muß. Ebensowenig kann
    ein Arbeitnehmer auf Dauer seine Arbeitskraft vorenthalten,
    da er ja auf den Verdienst angewiesen ist. Fazit: Geld ist
    ,,mehr Wert'‘ als Waren und Arbeitskraft.

    **) Ein Beispiel: Der Josephspfennig – hätte Joseph bei
    der Geburt von Jesus einen Pfennig zu 5% Zinsen angelegt,
    dann wäre daraus heute (Stand: 1995) ein Vermögen geworden,
    daß – umgerechnet in Gold – einer Menge von 134 Milliarden
    (134.000.000.000) Goldkugeln mit Gewicht der Erde entspricht!

  167. 167 quno 14. Mai 2007 um 23:18 Uhr

    jetzt ist die meldung auch in graz (österreich) angekommen

    als echter ösi war ich gerade auf der alm am sexunzwanzigsten
    in einer hütte mit nur einem solarpanel für lichtstrom
    die massenmedien reichen auch bei uns nur bis knapp unter die baumgrenze
    so dank an die telepolis

    die aktion selbst als mittel zum zweck
    ist für mich auch voll ok
    aber was mich wirklich umhaut
    ist der text zur aktion
    „Schon in der Schule wird uns beigebracht, dieses System eine Demokratie zu nennen.“ zb

    schön auch die reaktionen zum text (zumindest fast alle)

    auch ich hätte meine kleinen einwände da und dort
    die spar ich mir aber heute
    und bring stadt dessen lieber ein zitat

    „Ich will ja gar nichts andres, als dass die Welt so eingerichtet wird, dass die Menschen nicht ihre überflüssigen Anhängsel sind, sondern dass in Gottes Namen die Dinge um der Menschen willen da sind und nicht die Menschen um der Dinge willen, die sie noch dazu selbst gemacht haben.“ Theodor W. Adorno

  168. 168 Lecho 15. Mai 2007 um 3:31 Uhr

    Hallo,

    ich fand es gut, dass ihr bei der Aktion so stark betont habt, dass ihr zum Diskurs anregen wollt. Unabhängig wo man sich selber in der Diskussion einordnet, ist so eine Aktion interessant, weil sie Menschen erreicht, die sich sonst nicht weiter mit solchen Dingen beschäftigen.

    Ich finde es allerdings Schade, dass in der Diskussion sachlich so wenig passiert. Wieso wissen Leute die sich soviel mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigen so wenig über wirtschaftliche Zusammenhänge (in welcher Art Wirtschaftssystem auch immer)? Ich meine da ist schon eine ganze Menge akademischer Hirnschmalz in die Erforschung geflossen, von allen Seiten. Den könnte man sich ja auch mal anschauen, anstatt nur Feuilliton und Internet.
    Das was in dem vorletzten Eintrag gepastet wurde z.B., klingt wie Erich van Däniken: interessant, gehört offensichtlich zum Thema, faszinierend, irgendwie logisch, aber im Endeffekt einfach nur völlig den Planeten verfehlt (Praxis der Geldschöpfung, was Zinsen tun).

    Gruß,
    der Lecho

  169. 169 cathune 15. Mai 2007 um 13:53 Uhr

    An Lecho – falls Du mal wieder auftauchst:
    bitte konkretisiere Deine Kritik – ich bin gerne bereit hinzuzulernen :-)

  170. 170 Michael 15. Mai 2007 um 23:17 Uhr

    Am 27.04.07 schmeckte mir mein Frühstück besser! Als ich Morgens die Zeitung aus dem Briefkasten holte und mir das Bild vom Reichstag gleich ins Auge sprang! Geile Aktion! Aber auch ein Lehrstück wie Zensur funktioniert, man kann und konnte in der „Systempresse“ nichts dazu lesen, wer die Leute waren vom „Projekt Chaos“, die uns allen zeigten, dass Widerstand möglich ist!
    Respekt Leute! Respekt!

  171. 171 Andreas 16. Mai 2007 um 9:46 Uhr

    Starke Aktion, ich würde gerne meinen Schülern davon erzählen, besser noch wenn ihr vorbei kommen könntet?! Ich bin Lehrer an einer Gesamtschule in Berlin-Lichtenrade. Im Rahmen des Geschichts-/Sozialkundeunterrichts könnte ein Gespräch/Diskussion initiiert werden.

  172. 172 Cipolla 16. Mai 2007 um 11:55 Uhr

    Hallo Berlin !!!!

    Respekt für den aufgebrachten Mut bei dieser Aktion,
    Wann ist die nächste Aktion bei euch ???????
    Also viel Spaß euch, macht weiter so…NIEDER MIT DER SCHEINDEMOKRATIE
    wir machen weiter Reliunterricht…

    cya…

  173. 173 mr. nice guy 16. Mai 2007 um 12:01 Uhr

    hi
    wahrscheinlich wird das niemnad lesen, aber wir können es ja drauf ankommen lassen
    kann man sich mit euch irgendwie in verbindung setzten
    wär nett, wenn sich jemand von euch mal melden würde

    danke

  174. 174 beobachter 16. Mai 2007 um 12:18 Uhr

    APO 2.0? – Die Gruppe „Geld oder Leben“ – Greenpeace für den Parlamentarismus oder Keimzelle einer neuen politischen Bewegung? –

    Artikel bei Telepolis. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25246/1.html

  175. 175 Wolfram Pfreundschuh 17. Mai 2007 um 7:54 Uhr

    Die Kulturkritik.net unterstützt Eure Aktion
    Wir beglückwünschen Euch zu dieser gelungenen Aktion vor und im Deutschen Bundestag. Sie zeigt vor allem, dass sich Mut lohnt und somit eine Kultur des Widerstands zur Sache von allen werden kann. Wir haben das Banner am Reichstag deshalb als Symbol hierfür auf unsere Titelseite gebracht.
    http://kulturkritik.net
    Wolfram Pfreundschuh

  176. 176 Chrizzy 17. Mai 2007 um 11:46 Uhr

    Das ist ein großartiges Manifest.
    Wohlüberlegt, unideologisch und vor allem: RICHTIG!
    Danke an die AutorInnen!

  177. 177 Fabienne 17. Mai 2007 um 13:59 Uhr

    bin sehr begeistert von euren Ansichten und eurer Aktion.

    Das erste Mal das so etwas zu so großem Teil mit meinen Vorstellungen übereinstimmt und sich nicht auf einen Bereich beschränkt, sondern klar hervorhebt um was es im Leben geht: nämlich nicht um Profitmaximierung zu der der Größte Teil der Weltbevölkerung überhaupt keinen Zugang hat, sondern um die Verwirklichung des „Menschseins“, von Zielen – und, ja, auch Utopien. Diese elementare Freiheit die den Menschen eigentlich ausmacht wird durch die Zwänge und den Mangel an Gestaltungsmöglichkeiten, die das starre, geldorierntierte System vorgibt, unterdrückt.
    Man hat aufgehört daran zu glauben auch ohne Geld das Recht zu haben sein Leben in Freiheit zu gestalten und ist fest im Glauben verankert mit Geld, dieses eigentlich elementare Recht jeden Menschen, verdienen zu müssen.
    Sehr gut finde ich auch eure Ansicht über Werbung. Eine der größten Verdummungsmaschinen des Kapitalismus. Den Menschen wird der individuelle Prozess durch Fragen wie: was will ich eigentlich vom Leben? was ist mir wichtig im Leben? was bedeutet mir etwas und gibt mir echten Sinn?, wird durch Webung unterdrückt und an unreflektierte Bedürfnisse suggeriert: wir haben was du brauchst, du musst nur in die Geldgläubigkeit einsteigen und du bekommst alles von uns.

    Es ist an der Zeit für solche klaren Aktionen die diesen Wahnsinn endlich mal zum Bewusstsein der Menschen bringt, damit sie ihn nicht resigniert als alternativlos aktzeptiert.

    Bitte mehr davon!!!

  178. 178 Sean 18. Mai 2007 um 8:48 Uhr

    Danke für diese Aktion

  179. 179 Victor 18. Mai 2007 um 13:01 Uhr

    Kann man mit euch irgendwie in Kontakt treten?

  180. 180 Anna Carnap 18. Mai 2007 um 21:41 Uhr

    echt dufte
    ihr sprecht aus meinem Herzen
    vielen dank
    für Zeit und Mühe und aktive Gehirnnutzung

  181. 181 Christof 19. Mai 2007 um 13:38 Uhr

    Ich ziehe meinen Hut vor so viel ideenreichem und kritischem Engagement. Mit der dahinterstehenden Botschaft kann ich mich voll identifizieren, unsere sogenannten Volks(ver)Treter sind nichts als gekaufte Büttel und Huren diverser Interessenverbände und Lobbygruppen. Die Beraterverträge, mit denen die Abgeordneten hauptsächlich ihr Geld verdienen, hat man früher schlicht und einfach als Korruption bezeichnen können. Daß sie für die oberen Zehntausend gegen das Volk kämpfen zeigen die Einführung von Studiengebühren, Förderung der Lohnsklaverei, Gesundheitsreform u.v.m. Wenn man Euch irgendwie unterstützen kann, mailt mich einfach an. Danke!

  182. 182 Mario >. 21. Mai 2007 um 12:14 Uhr

    @ Cipolla Mut? Was??
    Das hatte Klasse und keinen Mut!
    Und ohne unsere „Scheindemokratie“ währen wir wohl ganz arm dran…
    Die nächste Aktion werden sie wohl kaum hier veröffentlichen -.-
    Wende dich lieber deinem Reli Unterricht zu!
    (Ach und lies etwas weniger Thomas Mann)

  183. 183 engola 25. Mai 2007 um 21:17 Uhr

    In der Satiresendung Neues aus der Anstalt wurde die Aktion kurz aufgegriffen:

    http://www.youtube.com/watch?v=u5KA84kO7wY

    Der ganze Beitrag vom 15. Mai 2007: Neues aus der Anstalt – Folge 5

  184. 184 Julio 26. Mai 2007 um 4:22 Uhr

    http://c1dbcd4c829a503eb11d94918ab1b3d5-t.xmrfvr.info c1dbcd4c829a503eb11d94918ab1b3d5 [url]http://c1dbcd4c829a503eb11d94918ab1b3d5-b1.xmrfvr.info[/url] [url=http://c1dbcd4c829a503eb11d94918ab1b3d5-b2.xmrfvr.info]c1dbcd4c829a503eb11d94918ab1b3d5[/url] [u]http://c1dbcd4c829a503eb11d94918ab1b3d5-b3.xmrfvr.info[/u] d483f6dacca7f135d0c67b00d8f8e60a

  185. 185 engola 26. Mai 2007 um 17:11 Uhr

    Nochmal zur oben verlinkten Satiresendung: Das gute Kabaret dient in diesem Fall als Informationsträger und Multiplikator. – Eine Aufgabe, die eigentlich der Tagesschau/heute anstünde!

    Und besseres Lob könnt Ihr euch nicht wünschen:

    [Transkription O-Ton Priol:]

    „…Wenn man mit von der Brüstung herabrieselnden Flugblättern irgendwas in Verbindung bringt, dann ist es die ‚Weisse Rose‘…“

    http://www.youtube.com/watch?v=u5KA84kO7wY

  186. 186 Bernd 27. Mai 2007 um 23:45 Uhr

    Wir haben uns im Rahmen mit einer Untersuchung zum Stand der Demokratie in Deuschland jetzt mit dem Thema Lobbyismus, Interessenverbände und Demokratie beschäftigt. Sieht bitte mal hier nach, Kommentare zur weiteren Anregung sind willkommen: http://www.deutschland-debatte.de/2007/05/27/die-zersplitterte-demokratie-teil-2/

  187. 187 Uirapuru 30. Mai 2007 um 0:06 Uhr

    kennt ihr eigentlich das Legislative Theater???

  188. 188 quno 30. Mai 2007 um 9:25 Uhr

    anregungen

    I niemand kann verhindern das ihr euch so etwas wie ein grundgesetz gebt
    muss nicht genau so heißen
    braucht nur ein text mit verhaltensregeln sein auf den ihr euch einigen könnt
    und den auch andere unterschreiben wollen
    und der so gut ist das er eine größere hegemonie entwickelt als das vom http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentarischer_Rat ausgearbeitete grundgesetz
    eine hürde die übersprungen werden kann

    II das problem mit der werbung ist das sie werte vernichtet
    indem sie permanent mit dem was man besitzt/wie man lebt unzufrieden macht
    und dem sattesten noch ein hungergefühl gibt
    indem sie in der politik verhindert das menschen ihre eigene vernunft einbringen können
    weil sie gezwungen sind auf grund falscher informationen zu urteilen

    III grundversorgung/wohnungen/arbeit von anderen zu fordern ist nicht besonders clever
    darauf zu bestehen das alle die auf die welt kommen ein natürliches anrecht auf lebensgrundlagen (boden/die schätze darunter/das wasser darauf/die luft und die sonne darüber) haben
    scheint mir wichtiger zu sein
    das sind die grundlagen mit denen jeder arbeiten kann
    im günstigen fall miteinander
    und viel leichter ohne als mit ausbeutung

    IV marktwirtschaft ist nicht gleich kapitalismus
    im kapitalismus werden diejenigen von der gesellschaft besonders unterstützt die am wenigsten darauf angewiesen sind weil sie ohnedies schon mehr besitzen als sie unmittelbar brauchen
    was ja die voraussetzung ist das eine ware als kapital eingesetzt werden kann
    marktwirtschaft muss auf jeden fall von den menschen kontrolliert werden
    und nicht umgekehrt

    V demokratie funktioniert nicht indem alle 4 jahre abgestimmt wird was vertreter in der zukunft machen könnten
    das ist inzwischen auch experimentell ausreichend bewiesen
    mehr sinn macht es eine möglichkeit zu schaffen vertreter abzuwählen wenn sie dinge tun/planen die für die merheit der menschen nicht akzeptabel sind
    konkret kann das beteuten:
    wenn eine apo oder po eine bestimmte menge an unterschriften sammelt muss eine volksabstimmung durchgeführt werden
    regierung und oposition arbeiten ihre vorschläge aus
    die menschen stimmen ab
    und das ergebnis muss natürlich bindend sein

  189. 189 club-der-bunten 07. Juni 2007 um 19:52 Uhr

    Auch wenn ich euch weitgehend zustimme fehlt mit der wichtigste Punkt.
    „Die Regeneration unserer Gesellschaft“, da Geld mehr zählt als Leben stehen wir vor einem demografischen Scherbenhaufen.
    Da das das Leben im Sinne von Kindern nicht geschätzt wird bzw. das Geld bzw. Privilegien nicht den Menschen mit Kindern gegeben wird, eleminieren wir uns selbst. Wir sind daher in der Evolution gesehen eine sehr schwache Gesellschaft und verschwinden bzw. werden durch eine andere Gesellschaft ersetzt werden. Daher wirken viele Aussagen von Geld oder Leben auf mich etwas antiquiert. Die heutigen wohl gemerkt heutigen demografischen Daten werden unseren Sozialstaat völlig verändern bzw. demolieren, und der kleine Mann bleibt auf der Strecke. Unsere viel zu wenigen Kinder werden dies noch enorm zu spüren bekommen.

    Das schlimmste Vermächtnis an unsere Kinder sind unsere demografischen Daten.
    Und keine Änderung in Sicht.

    Da der Bundestag sehr oberflächlich über das Leben bzw. Kinderfreundlichkeit diskutiert, und meint mit ein paar Milliarden Euro also der Portokasse des Staatshaushaltes zu regeln, bzw. Kinderfreundlichkeit als eine Art Benefizveranstaltung sieht, ändert sich nichts.
    Hier Bedarf es eines völlig neuen Denkens, und gewaltigen Umschichtungen an Privilegien und finanziellen Zugeständnissen an einen Lebensentwurf mit Kindern.

    Die Abgeordneten agieren leider mit enormer parteipolitischer Einfalt, es werden hier keine Sozialgaben benötigt, sondern ein fundierter Strukturwandel zugunsten von Menschen mit Kindern.

    Der Bundestag ist daher ein Bestattungsinstitut und die Abgeordneten sind die Totengräber unserer Gesellschaft.

    oder

    Die Treuhand hat die DDR – Betriebe abgewickelt. Der Bundestag wickelt demografiebedingt Deutschland ab

    Was sagen Sie dazu, sind die Abgeordneten in dieser Frage debil oder autistisch
    oder sogar beides ?

    Wir kümmern uns um eine ausreichende nachwachsende Generation
    www.club-der-bunten.de (Internetseite wird zur Zeit überarbeitet)

  190. 190 Journalistin 02. November 2007 um 19:21 Uhr

    Liebe Bundestagsspringer,

    haben Eure Aktion damals beobachtet. Für einen Jahresrückblick der besten deutschen Aktionen würden wir gerne mit einem von Euch/oder allen mal telefonieren.
    Bei Interesse bitte melden.
    Liebe Grüße von der Journalistin von überregionaler Zeitung

  191. 191 TomTom 06. Dezember 2007 um 1:15 Uhr

    Ich finde eure Kritik, so wie ihr sie auf der ersten Seite äußert sehr oberflächlich und populistisch, anstatt wirklich kritisch.
    Ich räume ein, dass Freiräume für persönliche Entfaltung Mangelware sind, das äußert sich natürlich in der Form, dass sich unsere Gesellschaft über Arbeit definiert, das Studium ist zunehmend auf eine Berufsvorbereitung, nicht auf wissenschaftliches Arbeiten ausgerichtet.
    Doch für eine lebendige Demokratie ist mehr als nur das System verantwortlich. Es gibt soviel mehr möglichkeiten Gesellschaft zu gestalten als die Bundesebene! Außerdem sehe ich die deutsche Bevölkerung nicht dazu befähigt Demokratie zu leben, sich zu engagieren. Das kulturelle Angebot müsste nicht so gering sein, wenn es mehr engagierte Bürger geben würde – auf kommunaler Ebene! Damit mehr Freiräume geschaffen werden, brauch es eben auch Personal.
    Außerdem ist Direktdemokratie keine Alternative, denn dazu müsste sich die Gesellschaft in kleinen Gruppen aufteilen und wie mensch am beispiel Heinersdorf zeigt, es gibt viel zu viele rassistische Tendenzen, die immernoch zu stark verbreitet sind, Vorurteile die geschürt werden…
    Außerdem brauch ein Mensch schon Anreize, Druck um sich zu entwickeln, es ist doch schon in den Schulen sichtbar, wie faul die Schüler sind, freilich darf es keine Überbetonung von Leistung geben.
    Diese Ratlosigkeit/Unfähigkeit bei den Themen Kinderarmut und kommender Altersarmut, Klimawandel etc. ist doch logisch darin begründet, dass es keine vorhandenen Konzepte gibt um diesen Dingen zu begegnen und das geht nicht mit Radikalität, denn es gibt auch große Teile der Bevölkerung, die nicht solche Veränderungen wollen wir ihr. Das gehört auch zur Demokratie ihr fordert ein völlig anderes System, obwohl dies vielleicht gar nicht Konsensfähig ist.
    Deshalb muss erstmal ein mündiger Bürger heranwachsen, dazu ist es nötig die Massenmedien, die Medienkonzerne um Sat1, Pro sieben etc anzugreifen und nicht gleich das System, denn das System kann so wie es ist, sicher besser ausgelegt und gelebt werden, wie es derzeit getan wird.

  192. 192 Anonymous 18. Dezember 2007 um 13:37 Uhr

    Hallo zusammen, Alexander Marguier hier von der FAS, der im Mai eine Geschichte über Euch geschrieben hat. Wir trafen uns damals in Eurer Wohnung in Moabit. Könntet Ihr mich bitte DRINGEND mal zurückrufen (069/7591-1446 oder 0170-8006769). Viele Grüße, A.M.

  193. 193 zunewudako 17. Juni 2009 um 2:13 Uhr

    So ein Schmarrn! Manche Sätze sind ja vielleicht gar ned so falsch, aber alles in Allem is das absolut polemisches Gelaber! Populismus hoch drei!

    Geht doch selber in die Politik und verbessert die Welt, wenn ihr doch scheinbar eh so gut wisst, wie es geht! *kopfschüttel*

  1. 1 Pax Aeterna » Blog Archiv » Aktion „Der Bundestag ist gescheitert” Pingback am 28. April 2007 um 14:46 Uhr
  2. 2 Ieeh, das doofe Volk schon wieder! - zeineku.de Pingback am 28. April 2007 um 18:25 Uhr
  3. 3 Dann waren da noch … » Gedankenhabitat Pingback am 28. April 2007 um 20:18 Uhr
  4. 4 Boeser Blick » Blog Archive » Bei einer Protestaktion am Reichstag in Berlin haben Unbekannte ein Plakat mit der Aufschrift “Der Deutschen Wirtschaft” über der Fassade entrollt Pingback am 28. April 2007 um 21:17 Uhr
  5. 5 Junge politische Menschen setzen ein Zeichen - Demo am Reichstag « xxl-killababe berlin wordblog Pingback am 28. April 2007 um 22:02 Uhr
  6. 6 Kommentare aus der AMAZONAS-Box Trackback am 28. April 2007 um 22:13 Uhr
  7. 7 Kommentare aus der AMAZONAS-Box Trackback am 28. April 2007 um 22:23 Uhr
  8. 8 Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar auf F!XMBR Pingback am 28. April 2007 um 23:15 Uhr
  9. 9 Geld oder Leben « Wut! Pingback am 28. April 2007 um 23:40 Uhr
  10. 10 United Mutations Motzblog » Blog Archiv » Gestrige Reichstags-Aktion: Geld oder Leben - Aktion „Der Bundestag ist gescheitert” Pingback am 29. April 2007 um 0:20 Uhr
  11. 11 “Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar” - Citronengras Pingback am 29. April 2007 um 2:15 Uhr
  12. 12 “Du machst keinen Sinn, nur Geld” bei blog.sebastianscholl.de Pingback am 29. April 2007 um 7:39 Uhr
  13. 13 Le Monde de MatzeLoCal » Blog Archive » Ja glücklich sind die, die mehr Träume haben, als die Realität zerstören kann! Pingback am 29. April 2007 um 10:34 Uhr
  14. 14 Das deutsche Volk: Eine Neudefiniton at lawlita.com - Gedanken eines Jurastudenten Pingback am 29. April 2007 um 11:02 Uhr
  15. 15 Perspektive 2010 » Blog Archive » Zitat des Tages Pingback am 29. April 2007 um 12:06 Uhr
  16. 16 Nachgefragt » Gedankenhabitat Pingback am 29. April 2007 um 13:09 Uhr
  17. 17 Krank? » Blog Archive » Aktion „Der Bundestag ist gescheitert” | Geld oder Leben Pingback am 29. April 2007 um 14:42 Uhr
  18. 18 redblog.twoday.net Trackback am 29. April 2007 um 19:14 Uhr
  19. 19 links for 2007-04-29 at Florian Altherr Pingback am 29. April 2007 um 20:03 Uhr
  20. 20 Henlich schreibt: Nicht mehr beschlussfähig Pingback am 29. April 2007 um 21:13 Uhr
  21. 21 Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so. Pingback am 30. April 2007 um 1:23 Uhr
  22. 22 onezblog Trackback am 30. April 2007 um 11:45 Uhr
  23. 23 "Der deutschen Wirtschaft" « Ostblog Pingback am 30. April 2007 um 12:14 Uhr
  24. 24 Knalltüten « Die zynische Sicht Pingback am 30. April 2007 um 13:57 Uhr
  25. 25 Notizblog » Manifest oder besser nicht? Pingback am 30. April 2007 um 14:01 Uhr
  26. 26 Drum and Bass Magazin - Drums, Basslines, Gute Laune » Blog Archiv » Aktion „Der Bundestag ist gescheitert” Pingback am 30. April 2007 um 14:51 Uhr
  27. 27 ABRISSBERLIN Trackback am 30. April 2007 um 15:31 Uhr
  28. 28 Ostprinzessin » BZ-Blog Trackback am 30. April 2007 um 15:33 Uhr
  29. 29 keimform.de » Dem Bundestag aufs Dach: »Geld oder Leben« Pingback am 30. April 2007 um 17:40 Uhr
  30. 30 Rappelsnut » Der Deutschen Wirtschaft Pingback am 30. April 2007 um 18:27 Uhr
  31. 31 Opferstyle | Reich und Schön Pingback am 30. April 2007 um 19:21 Uhr
  32. 32 Tyrions Blog Trackback am 01. Mai 2007 um 11:02 Uhr
  33. 33 Der Deutschen Wirtschaft | Mellowbox Pingback am 02. Mai 2007 um 12:03 Uhr
  34. 34 systemfehler.info » Der deutschen Wirtschaft Pingback am 03. Mai 2007 um 0:59 Uhr
  35. 35 MÜNCHNER BÜRGERINITIATIVE FÜR FRIEDEN UND ABRÜSTUNG Trackback am 03. Mai 2007 um 10:15 Uhr
  36. 36 Jusos Potsdam-Mittelmark » Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar Pingback am 04. Mai 2007 um 0:56 Uhr
  37. 37 pantoffelpunk Trackback am 04. Mai 2007 um 2:14 Uhr
  38. 38 Verspätete Gratulation at Metronaut.de Pingback am 05. Mai 2007 um 21:49 Uhr
  39. 39 Urteil im Fall Supernature - Blogger und Foren haften -- Abo Fallen Anbieter grünes Licht - « xxl-killababe berlin wordblog Pingback am 06. Mai 2007 um 23:41 Uhr
  40. 40 TMtm // Archive // Red Trash - Teil 3 - Geld oder Leben Pingback am 08. Mai 2007 um 22:24 Uhr
  41. 41 Nachgefragt: Susanne Kastner » Gedankenhabitat Pingback am 10. Mai 2007 um 23:28 Uhr
  42. 42 Sexy Arab Trackback am 13. Mai 2007 um 11:04 Uhr
  43. 43 Aktion „Der Bundestag ist gescheitert” | Geld oder Leben - equinox-net Pingback am 13. Mai 2007 um 19:43 Uhr
  44. 44 Rainer sacht » Geld oder Leben Pingback am 14. Mai 2007 um 13:40 Uhr
  45. 45 |► bigBONG ◄| Pingback am 15. Mai 2007 um 12:34 Uhr
  46. 46 Kommentare aus der AMAZONAS-Box Trackback am 16. Mai 2007 um 2:11 Uhr
  47. 47 Collembole.de » Blog Archive » Der neue Deutsche Bundestag ;-) Pingback am 18. Mai 2007 um 0:21 Uhr
  48. 48 Benno Rott » Deutsches Demokratieverständnis: Parlamentspräsident hält sich nicht an Gesetze Pingback am 22. Mai 2007 um 19:03 Uhr
  49. 49 Quandt ist wichtigster CDU-Spender « Meudalismus Pingback am 23. Mai 2007 um 15:34 Uhr
  50. 50 Geld oder Leben: Systemkritik? Pingback am 28. Mai 2007 um 10:40 Uhr
  51. 51 Continental Hotel Hotels Luzern Noticias Interna Hier! Trackback am 03. Juni 2007 um 19:06 Uhr
  52. 52 Readers Edition » Der Sinn des Reichstags Pingback am 26. Juli 2007 um 20:57 Uhr
  53. 53 Geld oder Leben: Aufruf zur Solidarität « Wut! Pingback am 14. September 2007 um 13:47 Uhr
  54. 54 blogsurdum :: flatulenzen im digitalen grundrauschen Pingback am 15. September 2007 um 0:52 Uhr
  55. 55 blogsurdum :: flatulenzen im digitalen grundrauschen Pingback am 30. Oktober 2007 um 13:07 Uhr
  56. 56 Dokumentation: Aktion „Der Bundestag ist gescheitert” : Odenwald Magazin :: odenwald bisz Pingback am 28. November 2007 um 12:13 Uhr
  57. 57 Re: Leben und leben lassen. - Neuauflage von OS/2 fertig « Lamy834i’s Weblog Pingback am 01. Februar 2008 um 4:39 Uhr
  58. 58 Re: Leben und leben lassen. - Neuauflage von OS/2 fertig « Lamy834i’s Weblog Pingback am 01. Februar 2008 um 5:14 Uhr
  59. 59 Man kann mit HarzIV gut Leben - Leben unter Hartz IV « Lamy834i’s Weblog Pingback am 07. Februar 2008 um 2:03 Uhr
  60. 60 Leben und leben lassen - Die Ausbreitung des Lebens im Weltraum « Lamy834i’s Weblog Pingback am 07. Februar 2008 um 20:04 Uhr
  61. 61 Index Fund Trackback am 16. Februar 2008 um 13:52 Uhr
  62. 62 Re: Leben und leben lassen. - Neuauflage von OS/2 fertig « Lamy834i’s Weblog Pingback am 20. Februar 2008 um 15:03 Uhr
  63. 63 BerlinOff » Blog Archive » Glücklich ins 21. Jahrhundert- das Berliner Projekt moderne21 hat sich viel vorgenommen Pingback am 15. März 2008 um 18:53 Uhr
  64. 64 Angst vor links, Angst vor rechts « Meudalismus Pingback am 08. April 2008 um 17:55 Uhr
  65. 65 Linksammlung vom April 2007 - Pax Aeterna Pingback am 12. Oktober 2008 um 16:02 Uhr
  66. 66 Kritik an diesem Forum ! - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum) Pingback am 19. April 2010 um 20:44 Uhr
  67. 67 Call Of duty black ops 2 zombies Trackback am 20. Februar 2014 um 9:16 Uhr
  68. 68 dog training collars Trackback am 21. Februar 2014 um 2:04 Uhr
  69. 69 minecraft force op 1.7.4 Trackback am 15. April 2014 um 8:51 Uhr
  70. 70 http://whatsapphack2014.wordpress.com Trackback am 16. April 2014 um 8:21 Uhr
  71. 71 generateur De code psn Trackback am 26. April 2014 um 19:29 Uhr
  72. 72 Amazon Gift Card Generator Trackback am 11. Mai 2014 um 10:48 Uhr
  73. 73 farm heroes saga hack Trackback am 11. Mai 2014 um 15:49 Uhr
  74. 74 gry przeglądarkowe 2014 Trackback am 28. Juni 2014 um 15:30 Uhr
  75. 75 Fresh Bundle Master Bonuses Trackback am 19. Juli 2014 um 22:54 Uhr
  76. 76 perfume testers for sale Trackback am 17. Oktober 2014 um 20:13 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.

Empfehlungen